Badminton - Aktuelle Meldung

01.03.16  |  2016  

Paul Bösl bei den Weltmeisterschaften der AK in Helsingborg 2015

– Ein Resümee aus persönlicher Sicht


Ja, sie waren großartig, „meine“ Weltmeisterschaften der AK im schwedischen Helsingborg vom 19.-25.9.2015.
Der Rahmen war nahezu perfekt, die beiden Hallen (Helsingborg Arena und Idrottens Hus) wie auch die Warm-Up Halle (mit 16 perfekten Spielfeldern, ganztägig geöffnet!) spektakulär, der „Germany“-Trainingsanzug hängt nun im Schrank und mein 20minütiges Training mit Weltmeister Peter Rasmussen ist auch für die Ewigkeit…
Aber: So bisschen länger wäre ich schon gern im Wettbewerb geblieben!:-)
Nach der beeindruckenden Eröffnungsfeier Samstag dann am Montag, den 21. nachmittags um 16:30Uhr ins Mixed mit Maren (Schröder). Dass es gegen das hochgehandelte dänische Mixed Steenberg/Vollertzen schwer werden würde, war von vornherein klar, aber das Gebläse, das während des gesamten Spiels über das Spielfeld und nahezu jeden hohen Ball auf der einen Seite hinten aus blies, machte die Sache (natürlich auch für die Dänen!) nicht gerade einfacher. Trotz einer 17:11-Führung im 2.Satz kam kein rechter Spielrhythmus zustande und so ging das Spiel leider noch 13:21, 19:21 verloren.



Danach dann 2 Tage Training in den (perfekten) „Olympiahallen“ mit Matthias Klein, Maren und Heidi Bender, die dreimal Weltmeisterin werden sollte (trotz unseres Trainings..) und ein wenig Sightseeing in Helsingborg, der achtgrößten Stadt Schwedens mit ca. 100.000 Einwohnern, in der südschwedischen Provinz Skane gelegen.


Am Donnerstag dann ins Herrendoppel mit Mathias Klein in der 2.Runde gegen das thailändische Doppel mit folgendem Namen: Surachai Makkasasithorn/Narong Vanichitsarakul. Die kannten wir vorher nicht, nachher schon! Nach ca. 3min war klar, dass es nur um Schadensbegrenzung gehen konnte (Kommentar der Zuschauer: „Ihr habt echt ein paar schöne Punkte gemacht! Dass ihr nicht gewinnen könnt, war klar!“) Was uns nach dem 7:21, 8:21 im Nachhinein etwas tröstete, war der Umstand, dass wir gegen die späteren Weltmeister rausflogen, die auch ihre anderen Spiele ähnlich klar gewannen. Und nett waren sie auch…



Eine bisschen nettere Auslosung hätte also hilfreich sein können, aber so ist es halt bei Weltmeisterschaften…
Blieb also Zeit, einigen Größen unseres Sports zuzuschauen (Heryanto Arbi, Peter Rasmussen, Tony Gunawan), die wirklich atemberaubendes Badminton boten oder einige Jungs und Mädels der deutschen Mannschaft zu unterstützen. Und als dann Peter Rasmussen fragte, ob ich nicht mit ihm ein wenig „practice“ machen wollte, war meine Laune auch wieder besser…


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