Marathon - Pressemeldung

26.11.18  |  2018  |  geschrieben von Heiko Rammenstein

6. Schloss Marienburg Marathon am 24.11.2018

Als Saisonabschluss hatte sich Uwe Neudert den Schloss Marienburg Marathon ausgesucht. Nach dem Motto „das Beste kommt zum Schluss“ war er bestrebt, die Saison mit einem positiven Gefühl zu beenden. Unvoreingenommen ging er an den Start in der Region Hannover, da er zum ersten Mal bei dieser Veranstaltung an den Start ging. Ohne sich vorher eine Zielzeit vorgenommen zu haben, wollte er probieren, wie es für ihn laufen würde.

Nach einem zurückhaltenden Beginn merkte er schon bei Kilometer 5, dass es ein guter Tag werden würde. Er war so zuversichtlich, dass er sich bereits in diesem frühen Stadium des Marathons zutraute, sein Tempo leicht zu erhöhen. Die erste Steigung bereitete ihm überhaupt keine Probleme, im Gegenteil. Wie beflügelt nahm er diesen und auch die meisten der folgenden Anstiege. Auf einem engen Trail wurde er von langsameren Teilnehmern aufgehalten, aber ansonsten lief es einfach rund. Die Trailpassage zum Schloss Marienburg war zwar extrem steil, aber Uwe bereitete sie keine sonderliche Mühe. Im Gegensatz zu vielen anderen Läufern fühlte Uwe sich dort richtig wohl. Wo andere ihren Lauffluss verloren oder gar zu Spaziergängern wurden, „flog“ Uwe förmlich hinauf zum Schloss. Als sehr reizvoll empfand Uwe das Durchlaufen des Innenhofs, der speziell in der ersten Runde noch dicht von Zuschauern bevölkert war. Unter anderem erfreute ein Dudelsackspieler die Läufer und Zuschauer mit wohlklingenden Melodien, die er kunstvoll mit seinem Instrument erzeugte. Von den Höhen des Schlosses ging es hinunter zum Kontrollpunkt am Ende der ersten Runde.

Eine Runde bestand aus zwei Schleifen: Zunächst ging es vom Start-Zielbereich an der Sporthalle in Nordstemmen-Adensen Richtung Osten, wo der Marienberg umrundet und dabei das Schloss bestiegen wurde, dann zurück zum Ausgangspunkt, an den sich eine 10 km lange Schleife in nordwestlicher Richtung anschloss. Beim Marathon mussten diese beiden Schleifen zweimal abgelaufen werden.

Das mehrmalige Passieren des Start-Zielbereichs hatte den Vorteil, dass sich dort viele Zuschauer aufhielten und die Läufer, unterstützt vom Moderator, lautstark anfeuerten. Uwe fand es klasse. Auch die Streckenverpflegung hielt er für lobenswert.

Was sich bis jetzt wie ein sorgenfreies Easy-Running-Event für unseren Hauptdarsteller liest, wurde lediglich bei Kilometer 35 etwas getrübt: Eine leichte Verhärtung im Oberschenkel nötigte Uwe an einem Anstieg eine kurze Gehpause ab. Mit dem Daumen konnte er sie herauskneten, sodass er seinen Lauf schnell wieder fortsetzen konnte.

40 Prozent der Marathonstrecke bestanden aus Asphalt. Ansonsten gab es viele trailige Passagen, die als Trampelpfade durch den Wald führten. Uwe hatte sehr viel Spaß dabei. Zudem bot der Wald guten Schutz vor dem kalten Wind. Sein ursprüngliches Vorhaben, in kurzärmeligem Shirt zu laufen, gab Uwe lieber auf und er tat gut daran. Der herbstliche Nebel in Verbindung mit dem unangenehmen Wind hätte allzu schnell zur Auskühlung führen können.

Uwes Fazit: Eine sehr schöne, kleine Veranstaltung, die ihm mit Gesamtplatz 10 und Platz 2 in der M40 einen schönen Erfolg brachte, wo er doch eigentlich „gar nichts reißen“ wollte, wie er sich auszudrücken pflegte. Ein gelungener Saisonabschluss, der ihm viel Spaß bereitete. Die unterschiedliche Streckenbeschaffenheit (Asphalt, Trails, Feldwege) und das abwechslungsreiche Streckenprofil konnte Uwe allen empfehlen, die anspruchsvolle Landschaftsläufe bevorzugen. Auch von der Organisation war er angetan. Finishermedaille und Urkunde gehörten wie selbstverständlich zum Leistungsumfang des Schloss Marienburg Marathons. Die Farben der Medaillen waren je nach Streckenlänge unterschiedlich: Bronze für 10 km, Silber für den Halbmarathon und Gold für den Marathon.

Im Start-Zielbereich befand sich eine Caféteria. Nach dem glücklich überstandenen Marathon genoss Uwe in aller Ruhe Kaffee und Kuchen, die dort angeboten wurden. So konnte er fürs erste seinen Bärenhunger stillen, der ihn nach dem anstrengenden Lauf befallen hatte. Immerhin hatte er einen Marathon mit 620 Höhenmetern in den Beinen.

Ergebnis Marathon (199 TN):
Uwe Neudert 3:33:05 Std. 2. M40 8. M 10. Gesamt


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