Renngeschehen

Aktuelle Rennberichte

Nachstehend findet ihr alle Rennberichte der laufenden Saison.
Bei den Highlights gibt es Berichte der letzten Jahre.
Viel Spaß beim Lesen!

Platz 2 für René Hördemann bei XCO-DM

Freut man sich über eine Silbermedaille bei einer Deutschen Meisterschaft oder ist man enttäuscht, dass es knapp nicht zum Meistertrikot gerreicht hat? Diese Frage stellte sich auch René nach dem Zieleinlauf der XCO-DM in Bad Salzdetfurth: enttäuscht darüber dass es zum zweiten Mal nach 2013 in der niedersächsischen Kleinstadt nur zum Vize gerreicht hat? Er würde Lügen, wenn er dies nicht gewesen wäre... Berücksichtigt man aber die von Verletzungen und Erkrankungen durchwachsenen letzten 3 Jahre und dem zuletzt 6-monatigem pausieren mit Trainingseinstieg Mitte April, überwog letzendlich die Freude über ein starkes Rennen. Noch beim Warmfahren war er nicht ganz sicher, welches Zeichen ihm seine Beine geben wollten: waren Sie fast gelähmt von der drückenden Schwüle, die am Abend herrschte, oder einfach fantastisch locker? Der Startberg, der auf Asphalt in einem Wohngebiet den ersten engen Trailabschnitt umging, zeigte zum Glück Letzeres und er konnte sich von der letzten Startposition an Platz 5 in die erste kurze Abfahrt gehen. Die Strecke- eigentlich ein Spaßgarant erster Güte- war durch die Regenfälle der letzten Tage und Stunden sehr tief, der Schlamm von einer unangenehm klebrigen Konsistenz. So musste der Veranstalter sogar einige bergauf- und bergab Passagen streichen weil sie einfach nicht fahrbar gewesen wären. Trotzdem war die Präparation der Strecke sowie die gesamte Organisation (bis auf das zu zeitige Abschließen der Duschen ;) ) wie gewohnt herrausragend! René konnte sich im kurzweiligen Auf- und Ab bis Ende der ersten Runde mit drei weiteren Fahrern auf Platz 2-5 einordnen, der spätere Sieger Markus Werner war hier schon 20 sec enteilt. Mit der Gewissheit dass der Führende wohl nur durch einen Defekt oder Sturz einzuholen wäre, versuchte der Nordhesse in den nächsten Runden mit einer eher konservativen Strategie das Rennen anzugehen, nämlich in den Abfahrten bei diesen Bedingungen nicht alles zu riskieren und am Berg nicht ans Limit zu gehen, um in den letzen Runden noch zusetzen zu können. So kam es bis zur letzten Runde immer zum gleichen Ablauf: der Führende setzte sich weiter ab, Platz 2-4 waren in einem zieharmonika-Effekt mal näher zusammen, mal weiter auseinander. Trotzdem hatte der Spangenberger immer ein sicheres Gefühl, wusste er doch, dass er noch zusetzten konnte, auch als zu Beginn der letzten Runde seine Verfolger nochmals bis an sein Hinterrad kamen. In der längsten Bergaufpassage konnte er ein sicheres Polster legen und so wieder ohne zu viel Risiko in die Abfahrt zum Ziel gehen. "Besonders Bedanken möchte ich mich bei meiner Familie und bei meinem Team, die auch in der Zeit in der es sportlich nicht so lief immer an mich geglaubt haben! Auch bei den Sponsoren, die wie immer perfektes Material und Ausrüstung zur Verfügung stellen. Außerdem bei meinem Neffen Dario, der mich zuletzt im Training immer wieder motiviert hat und mit dem ich mir zusätliche Härte bei Läufen, Triathlons und Survival-Runs geholt habe. Darüberhinaus hat er mich heut an der Strecke dermaßen perfekt verpflegt und unterstütz als ob er dies schon seit Jahrzehnten machen würde!"

Deutsche Meisterschaft im 6 Stunden MTB

Deutsche Meisterschaft im 6 Stunden MTB fahren
Die Form von Langstreckler Günther Lahme steigt weiter an. Nach Platz 8 bei der 12 Stunden WM sicherte er sich nun bei den Deutschen Meisterschaften in Eitelborn über die halbe Distanz Platz 3. Die Strecke hatte es mit zahlreichen Richtungswechseln, Wurzeln und Schanzen in sich - mit den Bedingungen kam Günther super zurecht. „Das war eine richtig schwere Strecke, die aber ordentlich Spaß gemacht hat! Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Rennen hat gezeigt, dass sich mein Training nun auszahlt und die Form weiter ansteigt. Ich bin guter Dinge für die kommenden Rennen!“, so Günthers Fazit im Ziel. Glückwunsch zu Bronze, mach weiter so!

Top 10 bei MTB WM für Günther Lahme

"Ich bin zufrieden, mehr war heute leider nicht drin", so das Fazit von Günther Lahme im Ziel. "Skipisten hochsprinten und dann im Slalom wieder bergab zu fahren, scheint mir auch nicht sonderlich zu liegen." Wobei das natürlich relativ ist. Es handelte sich hier immerhin um die WM Strecke im 12 Std. MTB fahren im bayerischen Penzberg. Und dass sich Günther dort wieder in guter Form präsentierte und am Ende trotz Sturz auf Platz 8 in seiner Klasse landete, verdient eine Menge Respekt. Auch wenn der selbstkritische Günther das vielleicht anders sieht. Glückwunsch und weiter so!

Lena Lahme beim letzten Rennen der Saison erfolgreich

Das war mal ein ordentlicher Saisonabschluss! Bei ihrem letzten Rennen sicherte sich Lena bei der "Fischteichhölle 2.0" in Peine auf einer sehr anspruchsvollen Strecke Platz 3 in ihrer Altersklasse. Mit diesem Podiumsplatz gelang ihr dann auch der Gesamtsieg in der Challenge4MTB Cup-Wertung, zu dem neben der Fischteichhölle noch sechs weitere Rennen gehören. Herzlichen Glückwunsch Lena, weiter so!

Erfolgreiche Saison für Lars Riehl

Nach einem leicht holprigen Saisonstart mit einigen dritten und vierten Plätzen, platzte bei Lars Riehl bei den Hessenmeisterschaften in Wiesbaden der Knoten. Unser Mountainbike-Spezialist, der für das Brotgarten Team FREILAUF startet, sicherte sich dort mit einem dritten Platz in der Altersklasse den Titel des Vize-Hessenmeisters im MTB Marathon bei den Senioren II.
Es folgten ein Sieg beim Heimrennen „Rund um Zierenberg", sowie zwei zweite Plätze in Nordenau und beim Dünsberg Marathon, bevor er zum Saisonabschluss einen weiteren Sieg in seiner Alterklasse beim Langenberg-Marathon in Wiemeringshausen einfahren konnte.
Nächstes Jahr stehen neben Hessen- und Deutscher Meisterschaft erneut weitere MTB Marathons, sowie einige Starts auf Asphalt beim Rohloff-Cup auf dem Programm.



Günther Lahme vierter bei 12 Std. MTB EM

Bei der 12 Std. Europameisterschaft im Mountainbike hat unser Langstreckler Günther Lahme das begehrte Treppchen leider knapp verpasst. Auf der 8,7 km langen Strecke (230 HM pro Runde) galt es für Günther sich mit 491 anderen Startern um die Plätze zu streiten. Nach einem Start aus den hinteren Reihen hat er sehr schnell in seinem Rhythmus gefunden. In der dritten Stunde bekam er die Info, zwei Minuten hinter Platz 3 zu sein. "Nichts leichter als das", dachte sich Günther und holte den Rückstand innerhalb von zwei Runden auf. Von da an lag er sicher auf Rang 3 und konnte bis zur achten Stunde seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Aber dann "erschlug" ihn der berühmte "Mann mit dem Hammer". Seine Leistung sackte ab, die Anstiege wurden gefühlt immer steiler und die mühsam rausgefahrenen Minuten Vorsprung bröckelten dahin. Schließlich war es soweit und er musste seinen sicher geglaubten dritten Rang abgeben. Nach den 29 gefahrenen Runden fehlten ihm im Ziel ca. 13 Minuten auf seinen Kontrahenten. "Schade, aber nicht so schlimm. Hauptsache ich hab alles gegeben und bin sturz-/pannenfrei durchgekommen", so Günthers recht zufriedenes Fazit im Ziel nach dem Rennen. Klar, die Holzmedaille ist immer ärgerlich. Aber dennoch: Hut ab vor dieser Leistung! Glückwunsch Günther, weiter so!

Vater und Tochter starten beim Hellental Marathon

Auch wenn das Wetter es aktuell nicht vermuten lässt, die Radsportsaison ist eröffnet. Alle, die über den Winter hart trainiert haben, warten nun ungeduldig auf die ersten Rennen. So auch unser ultra-Langstreckler Günther Lahme und seine Tochter Lena. Beide wollten ihre Kräfte mit anderen Bikern beim 9. Warm-Up-Marathon in Hellental messen. Lena fuhr auf der Bambini-Runde gleich mal auf Platz 2 in der Mädels Wertung, worüber sich ihr Vater wahrscheinlich mehr gefreut hat, als über seinen sechsten Platz in seiner Altersklasse auf der Langstrecke. Glückwunsch Lena, mach weiter so!

Langstreckler Günther Lahme startet in die neue Saison

Wie gut sich das Wintertraining ausgezahlt hat, erfährt man spätestens bei den ersten Rennen der Saison. Und da es im März noch nicht sonderlich viele Rennen gibt, stehen dann auch schon mal einige richtig gute Athleten hoch motiviert an der Startlinie nebeneinander, mit denen man sich ein Kräftemesse eigenlich für später in der Saison aufheben wollte. So erging es unserem Langstreckenspezialisten Günther Lahme beim Possenlauf MTB-Rennen im thüringischen Sondershausen. Natürlich wählte er auch hier die Langstrecke, was für ihn aber „nur“ 46 km bedeutete. Nach Platz 2 im Vorjahr wollte er dieses Jahr eigentlich noch einen draufsetzen, geschwächt dank Magen-Darm sprang am Ende lediglich Platz 7 heraus. Kein schlechter Einstand in die neue Saison, aber nicht so gut wie erhofft. Tochter Lena wollte eigentlich auch starten, war aber etwas verknüftiger als der Papa, da auch sie krankheitsbedingt geschwächt war. Doch wie das mit der Motivation zu Saisonbeginn so ist, haben beide dafür am Sonntag eine gemeinsame, lockere zwei Stunden Tour gedreht. Die nächsten Rennen warten bereits.

Rennberichte 2015

Jüngste Radsportlerin bestreitet erstes Rennen

Kaum in unserer Abteilung und bereits im Renngeschehen aktiv. Unsere jüngste Athletin Lena-Marie Lahme bestritt ihr erstes Rennen bei der „Fischteichhölle“ in Peine. Allerdings wurden die Erwartungen einer flachen Strecke nicht erfüllt. Die knapp 10 km waren gespickt mit einigen zwar kurzen, dafür aber richtig knackigen Anstiegen. Und auf dieser stahlen die „Kleinen“ den alten Hasen die Show – die Nachwuchsrennen waren das absolute Highlight des Tages. Lena-Marie hatte sich bewusst auf das Rennen vorbereitet und einige Stunden in den letzten Wochen auf ihrem Bike verbracht. Entsprechend motiviert startete sie in den Wettkampf. Doch leider blieb sie nicht vom Sturzpech verschont und konnte bzw. musste gegen Ende des Rennens ihren ersten schmerzhaften Sturz für sich verzeichnen. Trotzdem fuhr sie das Rennen zu Ende – Respekt! Im Ziel waren die Schmerzen und die Erschöpfung dank eines leckeren Steaks schnell vergessen und sie schmiedete erste Pläne für weitere Rennen. Selbstredend, dass ihr Vater, unser Langstrecker Günther Lahme, vor Stolz hätte platzen können. Klar, dass sein eigener Erfolg (Altersklassensieg auf der Langstrecke) nun fast keine Rolle mehr spielte.
Glückwunsch Lena-Marie zu deinen ersten Rennerfahrungen – mach weiter so!

Günther Lahme mit Saison nicht richtig zufrieden

Die Saison 2015 verlief für unseren Langstreckler Günther nicht so wie erhofft. Dabei sind allein die Wettkämpfe die er bestreitet für die meisten Hobbysportler schon völlig unvorstellbar. Seine diesjährigen Highlights bestanden aus den internationalen Meisterschaften im 12 und 24 Stundenrennen. Jawohl, einen halben bzw. ganzen Tag ohne große Pause am Stück Mountainbike fahren. Doch anders als erhofft, wurde Günther vom Pech verfolgt.
Bei der 24 Stunden EM musste er als Gesamtführender 5 Stunden zwangspausieren, da der Ersatzakku seiner Lampe den Geist aufgegeben hatte. Dennoch reichte es am Ende für den fünften Gesamtplatz! Ärgerlich, aber dennoch unglaublich. Bei der 12 Stunden EM brach ihm nach sechs Stunden der Freilauf, was das zwangläufige Rennaus bedeutete. Bei der 12 Stunden WM hingegegen erreichte er zwar das Ziel, verpasste mit Platz 4 aber leider knapp das Podium in seiner Altersklasse.
Auch wenn Günther das selbst wahrscheinlich anders sieht, kann er mit den Ergebnissen und seiner jeweiligen Leistung unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden sein. Weiter so!

Top Ergebnisse beim Rohloff Cup


Wer während der Sommermonate mittwochsabends am Hessischen Verkehrsübungsplatz in Hertingshausen vorbeigefahren ist, hat sich vielleicht gewundert, dass dort statt Fahranfänger mit ihren Autos Radsportler auf ihren Rennrädern ihre Runden zogen. Von April bis August fand dort der Rohloff Cup für Radrennsportler statt. Das Rennen wurde als sogenanntes Kriterium ausgetragen, bei dem alle fünf Runden von max. 35 zu fahrenden Runden um Punkte gesprintet wird, aus deren Summe am Ende des Rennes der Tagessieger und die weiteren Platzierungen ermittelt werden. Aus jeweils 10 Rennen alle zwei Wochen für die Elite, sowie für die Senioren wurde schließlich eine Gesamtwertung gebildet. Und genau in dieser Wertung erkämpften sich unsere KSV Athleten sehr gute Platzierungen.
In der Elite-Klasse fuhr der in dieser Saison zum B-Fahrer aufgestiegene Hans Hutschenreuter auf Platz 7. Er musste sich allerdings knapp Thomas Quast geschlagen geben, der aufgrund seines möglichen Doppelstarts nicht nur auf Platz 6 bei der Elite, sondern auch seine Altersklasse bei den Senioren souverän gewinnen konnte. Mit Platz 3 schaffte Matthias Bode sogar den Sprung auf das Treppchen bei den Jedermännern. Weitere KSV Athleten fuhren in der Gesamtwertung auf folgende Plätze: David Lappöhn (Platz 16 Elite), Bernd Schmelz (Platz 18 Elite und Platz 6 Senioren), Thomas Schröder (Platz 22 Elite und Platz 11 Senioren), René Hördemann (Platz 25 Elite), Axel Kneissler (Platz 28 Elite), Martin Busch (Platz 7 Jedermann), Dominik Auel (Platz 19 Jedermann) und Dario Ernst (Platz 1 Jugend Jedermann).
Die Vorzüge, unter Wettkampfbedingungen auf einer vollgesperrten Strecke Rennen zu fahren, wissen unsere Athleten zu schätzen und freuen sich schon auf die kommende Saison und eine Neuauflage des traditionellen Rohloffcups.

17 Stunden durch die Grüne Hölle

Am vergangenen Wochenende vom 25.07 – 26.07 gelang den 2 Baunatalerinnen Katharina Pietsch und Irina Roppelt im Team „Flying Wheels“ der Sprung aufs Treppchen auf dem legendären Grand-Prix-Kurs in der Eifel. Sie starteten mit 2 befreundeten Athletinnen aus Südhessen im 4er Team bei dem Langstreckenevent "Rad am Ring".
Extreme Wetterverhältnisse mit Sturmböen, starken Regenfällen, Kälte und Nebel zwangen den Veranstalter den Start des 24 Stunden Rennens von 13 Uhr auf 20 Uhr zu verschieben. So mussten unsere 2 heimischen Athletinnen ihre erste Runde direkt in der Dunkelheit am wohlbemerkt kältesten Ort Deutschlands an diesem Wochenende hinter sich bringen. Eine Runde war 26 km lang. Hier warteten steile, kurvige, blitzschnelle Abfahrten mit Geschwindigkeiten bis zu 90 km/h (auch im Dunkeln), Berge mit bis zu 20 % Steigung und insgesamt 500 Höhenmeter pro Runde auf die Fahrerinnen. Nach 18 Runden in 16:53.36 Stunden rollte das Team gemeinsam auf Platz 2 ins Ziel.
Lediglich das seit 2012 erfolgreichste Elite-Damen-Team in Deutschland die „Koga Ladies“ konnten an Ihnen vorbei ziehen. Ein großartiger Erfolg !

Matthias Bode dritter bei Zillertal Bike Challenge

Zu einem respektablen Erfolg fuhr Matthias Bode bei der 7. Auflage des dreitägigen Etappenrennens der Zillertal Bike Challenge. Start war am Freitagmorgen, bei strahlend blauem Himmel und für Matthias schon fast zu heißen Temperaturen. Motiviert ging es in den ersten zehn Kilometer langen Anstieg. Dann der Schock auf der ersten kurzen Abfahrt – ein recht heftiger, nicht selbstverschuldeter Sturz machte den Traum vom erneuten Gesamtsieg nach 2013 über die kurze Runde „Lord of the Mountain“ bereits nach knapp einer Stunde gänzlich zunichte. Entsprechend körperlich und materialtechnisch angeschlagen fuhr Matthias die Etappe zu Ende. Zum Glück waren im Zielbereich Techniker des Profiteams Centurion Vaude vor Ort, die sein Rad für die kommenden zwei Tage wieder flott machten. Dass Matthias mit den Prellungen und zahlreichen Schürfwunden noch gut bedient war, wurde ihm am Samstagmorgen klar, nachdem die Fahrer am Start die Nachricht von einem tödlichen Unfall am Vortrag erreichte. Aus Respekt vor dem verunglückten Fahrer und um den Angehörigen gleichzeitig das Mitgefühl auszudrücken, wurde der zweite Renntag neutralisiert und ohne Zeitnahme gefahren. Zeit für Matthias, sich ein wenig zu erholen und Kräfte für den letzten Tag zu sammeln, welcher es mit der Bergankunft am Hintertuxer Gletscher noch einmal in sich haben sollte. Auch wenn Matthias am Sonntag weitere Sekunden auf den späteren Gesamtsieger verlor, so konnte er dennoch seinen vierten Platz in der Gesamtwertung halten und landete am Ende sogar noch auf dem Podium in seiner Altersklasse. Ein versöhnliches Ende einer für ihn durchwachsenen Challenge.

Hans wird B-Fahrer

Nach 11 Straßenrennen hat Hans sein Saisonziel erreicht und ist von der sogenannten C-Klasse in die nächst höhere Straßenrennklasse B aufgestiegen. Dazu musste er fünf Platzierungen unter den Top 10 sammeln. Der 4. Platz beim Großen Preis der Sparkasse Südliche Weinstraße in Roschbach bei Neustadt/Weinstaße komplettierte die Vorgabe und der Aufstieg war perfekt. Der Kurs in Roschbach mit einer ansteigenden Zielgerade kam Hans entgegen und nach 10 Runden mit je 6,3 km war es trotz der Hitze von 36°C geschafft. Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Radrennsport am alten Flughafen

Wenn vom alten Flugahfen Kassel Calden schon keine Flieger mehr Richtung Urlaub abheben, so wurde die Start- und Landebahn auch in diesem Jahr wieder zur Radrennstrecke umfunktioniert. Der Einladung der ZG Kassel waren auch diesmal wieder zahlreiche Radrennsportler/innen gefolgt, schnelle Rundenzeiten und packende Positionskämpfe waren vorprogrammiert. Die 13°C und der starke Wind waren vor allem für die Zuschauer unangenehm, wobei der Gegenwind auf der Gegengeraden gepaart mit der mäßigen Steigung den Radsportlern zu schaffen machte.
Unser Moutainbiker Matthias Bode entschied sich für den Start beim Jedermannrennen, um sich die letzte Rennhärte für sein bevorstehendes Saisonhighlight zu holen. Diese sollte er vom Start weg auch gleich bekommen, den mit dem Startschuss für die 14 Runden a 3 Kilometern wurde sofort richtig Tempo gemacht. Das relativ große Feld dezimierte sich bereits auf den ersten zwei Runden deutlich. Den zahlreichen Antritten in der Spitzengruppe musste Matthias immer wieder Tribut zollen, insg. dreimal gelang es ihm, eigentlich schon abgehangen, ein Loch wieder zu zufahren. Den Gesamtsieg machten am Ende fünf Ausreißer unter sich aus. Den entscheidenden Antritt konnte Matthias zwar nicht mitgehen, dafür aber dank eines langen Zielsprints am Ende zumindest noch den Sprint des nunmehr noch kleinen Hauptfeldes für sich entscheiden. Völlig erschöpft, aber durchaus zufrieden mit der eigenen Leistung blickt er nach dem Rennen recht optimistisch in Richtung Saisonhighlight in zwei Wochen.
Ebenfalls vom KSV am Start war Thomas Quast im Rennen der Senioren 2. Am Ende landete er auf Platz 14 und war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden, da er sich im Verlgeich zum Vorjahr deutlich gesteigert hatte.

Matthias fährt im Harz aufs Podium

Einen guten Tag hatte Matthias bei der 18. Auflage des kleinen, aber sehr feinen Harzer Mountainbike Marathon in Friedrichsbrunn im Harz erwischt. Das Wetter und die Streckenbedingungen waren echt sommertauglich und so freute er sich auf zwei Runden a 25,5 km. Bereits nach dem Start folgte auf einen kurzen giftigen Anstieg eine lange Abfahrt mit insgesamt sechs Bachdurchfahrten, auf der bereits ordentlich Tempo gemacht wurde. Am nächsten Anstieg war Matthias noch mit dem späteren Gesamtsieger zusammen, am nächsten langen und steilen Anstieg musster er ihn aber ziehen lassen. Bedingt durch technische Probleme seiner beiden Mitstreiter war Matthias nach der folgenden Abfahrt von nun an allein unterwegs. Besonderes Highlight für ihn nach der ersten Runde war die Streckenverpflegung oder vielmehr, durch wen er sie erhielt. Denn ganz stolz wartete seine mitgereiste zweijährige Tochter Johanna mit Mama im Zielbereich. In der Hand hielt sie die zweite Trinkflasche, die sie ganz souverän überreichte. Frisch gestärkt ging es in die zweite Runde, mit dem Ziel, die Position zu halten und Pannen auf den ruppigen Abfahrten zu vermeiden. Der Plan ging auf und es hieß auch nach der Zieldurchfahrt Platz 2 in der Gesamtwertung und Platz 1 in der Altersklasse.
Tolle, anspruchsvolle Strecke, super Wetter, leckere Rennverpflegung, gute Musik und ein äußerst sympatischer Streckensprecher - ein kleines und auch sehr schönes Rennen, wo Matthias sicher nicht das letzte Mal am Start war. Glückwunsch zu dieser Leistung.

Günther Lahme wird vierter beim 12 Std WM

Über diese Materialschlacht von Weilheim hat Günther nachfolgenden Bericht geschrieben. Die Infos zu dem erfolgreichen Rennen erhaltet ihr nachfolgend aus erster Hand:
"Gleich nach dem Start um 8.00 Uhr morgens begann der Kampf um die vorderen Plätze.
Bei geringen Zeitabständen führten die immer schlechter werdenden Bedingungen zu einem ständigen Tausch der Platzierungen. Neben Kraft und Ausdauer war funktionierende Technik ein wichtiger Faktor und so hatte ich mich entschieden stündlich die Schaltung, den Antrieb und Bremsen zu reinigen um technische Ausfällen und Stürzen vorzubeugen. Beides hatte ich zu diesem Zeitpunkt häufig bei meinen Mitstreitern wahrgenommen.Die Gefahr bei den technisch schwierigen Passagen war mittlerweile so groß geworden, dass nach 7 Stunden ein sehr anspruchsvoller Abschnitt herausgenommen und umfahren wurde.
2 Stunden vor Rennende kam die Durchsage, dass der Veranstalter seine Verantwortung wahrnimmt und das Rennen aus Sicherheitsgründen um 1 Stunde verkürzt. Für mich persönlich sehr ärgerlich aber (leider) hätte die Stunde das Ergebnis um die Podiumsplätze auch nicht mehr verändert. Platz 4 in der Mastersklasse und Platz 8 in der Gesamtwertung war das Optimum dessen, was mir mit Blick auf die Konkurrenz und der technisch sehr anspruchsvollen Strecke möglich war. Also spulte ich meine letzten Runden ab und beendete nach 10:56:04 dieses Spektakuläre Rennen. Im nächsten Jahr komme ich bestimmt wieder. Aber nun bereite ich mich erst einmal auf die bevorstehende 12h Europameisterschaft vor."
Glückwunsch Günther und viel Erfolg bei der 12 Std EM

Matthias Bode in Dassel erfolgreich

Bei der 10. Auflage des Schaeferwerk MTB-Marathon im niedersächsischen Dassel gelang Matthias Bode der Sprung nach ganz oben auf das begehrte Siegerpodest. Über die kurze Distanz von 28 km und zwei zu fahrenden Runden im Hellental kam er bereits vom Start gut weg und fand schnell seinen Rhythmus. Trotz der trockenen Wetterbedingungen der letzten Wochen galt es neben steilen Anstiegen und kniffeligen Singletrails auch einige schlammige Passagen zu bewältigen. Nach 1 Std. und 12 Min. erreichte Matthias dann erschöpft, aber zufrieden mit der eigenen Leistung als Erster seiner Altersklasse und Gesamtsechster das Ziel. Glückwunsch.

Bergzeitfahren zum Zollstock

Bei diesem kleinen, aber feinen MTB-Rennen im Kampf gegen die Uhr und den inneren Schweinehund starteten unser Neuzugang Lars Riehl, Matthias Bode und Roman Kopecny. Bei guten Bedingungen wurden die Fahrer im Abstand von 30 Sek auf die 4,5 km lange Strecke von Kaufungen hinauf zum Ziel auf dem Zollstock geschickt. Erster KSV Athlet war Lars, der als zweiter Starter überhaupt gleich mal die Bestzeit in den Berg brannte und mit dieser auch nur knapp den Streckenrekord verfehlte. Matthias und Roman landeten am Ende beide auf Platz drei in ihren Altersklassen. Alle drei waren mit sich und ihren Leistungen sehr zufrieden – und mit drei Podiumsplätzen bei drei KSV Startern konnte sich die Ausbeute auch mehr als sehen lassen! Glückwunsch Jungs.

Tour d'energie – eine feucht fröhliche Angelegenheit

… fröhlich, weil unsere Athleten gute Laune im Gepäck hatten und sich schlicht auf dieses Jedermannrennen freuten – feucht, weil das Rennen geprägt von Starkregen war.
Die Tour d'Energie ist ein bekanntes Jedermannrennen rund um Göttingen ist bekannt für seine tolle Strecke und beliebt bei zahlreichen (namenhaften) Athleten. Prominentester Gast war in diesem Jahr Marcel Wüst, ehemaliger Radprofi und noch immer gut in Form. Von uns waren Katharina, Ulli und die beiden Matthias über die große 100 km Runde am Start. Allein auf dieser Strecke sollten am Ende über 1700 Radsportler/innen das Ziel erreichen. Spaß haben und nicht Stürzen, so das Motto unserer Radler. Vor allem die Anfangsphase war wie erwartet sehr hektisch und geprägt von vielen Stürzen, bei denen es ordentlich schepperte. Am ersten Anstieg nach über 10 km zog sich das Feld dann etwas auseinander, was die Situation entspannte. Ulli kam gut mit, Matthias musste erkältungsgeschwächt etwas Tempo rausnehmen. Für Kathy war es das erste Renne nach längerer Verletzungspause und für Neuzugang Matthias das erste Rennen im KSV Trikot. Nach über der Hälfte des Rennens wurde die Wettervorhersage wahr und der erste starke Schauer prasselte auf die Teilnehmer nieder. Der nächste Starkregen ließ nicht lange auf sich warten, begleitet von Wind und Gewitter. Schwere Bedingungen, die dem Spaß aber keinen großen Abbruch tat. Ulli und Matthias B. landeten am Ende relativ weit vorn im Gesamtfeld, Kathy ebenfalls in der Frauenwertung und Matthias K. konnte wertvolle Erfahrungen im Renngeschehen sammeln.

MTB Saisonstart in Gilserberg

Unsere Mountainbiker waren auch in diesem Jahr wieder bei dem ersten MTB-Marathon der Region am Start. Der SKS-Kellerwald-Bikemarathon gilt dabei als der erste Formtest für Hobbybiker und auch Profis. Klar, dass zahlreiche namenhafte Athleten nicht nur aus unserer Region für diese Veranstaltung gemeldet hatten. Die staubtrockenen Bedingungen ließen außerdem schnelle Zeiten auf der anspruchsvollen Strecke vermuten.
Mit dabei waren über die kurze 40 km Distanz Matthias Bode und Heiko Roßmeißl. Für Matthias war es das erste Rennen nach längerer Pause, entsprechend gering waren seine Erwartungen. Hatte er ganz zu Beginn des Rennens die Spitze noch im Blick, musste er aber am ersten Anstieg bereits zahlreiche Fahrer ziehen lassen und fuhr von da an sein eigenes Rennen. Irgendwann nach dem ersten Anstieg fuhr Heiko auf Matthias auf, für den es das erste Rennen im KSV Trikot war. Gemeinsam fuhren beide eine ganze Weile zusammen, bis Heiko nach einer längeren Abfahrt mit einem Platten eine Zwangspause einlegen musste. Im Ziel lautete das Resultat für beide ein Platz im vorderen Mittelfeld.