Highlights 2011

die Highlights 2011

Duathlon WM Gijon – Hördemann sichert sich Platz 3

Top in Form zeigte sich René Hördemann auch noch zum Ende einer langen Wettkampfsaison. Obwohl die Duathlon WM im spanischen Gijon, aufgrund von diversen Mountainbike Rennen, für René diesjahr zu einem ungünstigen Zeitpunkt stattfand, war eine Medaille trotzdem das selbst erklärte Ziel. Ohne spezielle Vorbereitung war es nicht verwunderlich, dass René auf den ersten 10 Laufkilometern das Tempo der Spitzenläufer nicht mitgehen konnte. Als neunter wechselte er dann zu seiner Lieblingsdisziplin, dem Einzelzeitfahren. Auf dem bergigen, ca. 40 km langen Kurs konnte er sich dann Position um Position nach vorn fahren und so sogar als erster zum abschließenden zweiten Lauf wechseln. Allerdings hatte die Aufholjagd zu viele Körner gekostet und so musste er auf den letzten 5 km noch zwei Athleten ziehen lassen. Auch wenn es zu einer Titelverteidigung nicht reichte, mit Platz 3 war René völlig zufrieden. – Respekt und herzlichen Glückwunsch!



René Hördemann wird 3.er bei DM Marathon

Die 100km im saarländischen St. Ingbert gelten bei Trockenheit schon als echte Herausforderung, aber bei dem am Renntag herrschenden Wetter war es eine echte Schlacht. Zwei Runden à 50km mit insgesamt 2900Hm mussten zurückgelegt werden. Viele kurze, aber dafür ordentlich steile Anstiege und fahrtechnisch anspruchsvolle Abfahrten prägten den Charakter der Strecke. Natürlich hatte René gute Beine, aber vor allem die zweite Runde war mental eine echter Kampf. Zu Beginn war er, als es in die ersten Trails ging, leider viel zu weit hinten im Feld positioniert. Überholen war aber auf den engen Pfaden zunächst kaum möglich. Erst nach einer Weile entzerrte sich das Ganze und René konnte seinen eigenen Rhythmus fahren.
Der weitere Verlauf des Mountainbike-Marathons entpuppte sich aufgrund des Schlamms in Kette und Schaltwerk immer mehr zu einem Duathlon. Wasserstrahlen aus der Trinkflasche halfen dem Antrieb zur Vermeidung der ständigen Kettenproblemen nur kurz, außerdem sollte ja auch nicht die gesamte Verpflegung für das Rad draufgegehen - also war zwischen den Verpflegungsstationen oft laufen angesagt. Start/Ziel passierte René dann solo und mit Einfahrt in die zweite Runde erfuhr erst, dass er bereits auf Platz drei lag, allerdings war der Vorsprung noch nicht klar. Hätte er dort gewusst, dass sein Vorsprung am Ende über 15 Min betragen würde, hätte er die zweite Runde auch etwas langsamer angehen können und sich an den Verpflegungsstellen mehr Zeit fürs Kette säubern nehmen können.
Dass an diesem Tag nicht nur gute Beine, sondern vor allem auch Glück das Rennen entscheiden würde, war sicherlich allen Teilnehmern klar. René hatte genug von beidem, sodass Platz 3 am Ende mehr als verdient war. Glückwunsch, weiter so!

Frank Wenzel gewinnt MTB-Nordhessencup

Mountainbiker Frank Wenzel gewinnt seine Altersklasse über die mittlere Distanz beim SKS-Rohloff MTB-Nordhessen-Cup 2011. Im direkten Vergleich mit den ärgsten Konkurrenten seiner Klasse hatte Frank nach Sieg beim Kellerwald- und Platz zwei beim Bilstein-Bike-Marathon genug Zeitvorsprung, um mit Platz vier beim Rennen „Rund um Zierenberg“ seinen größten Saisonerfolg perfekt zu machen.
Klasse Leistung Frank, weiter so!!!



Matthias Bode dritter bei Zillertaler Bike Challenge

Seinen bisher größten Erfolg auf dem Mountainbike erfuhr sich Matthias Bode vom KSV Baunatal bei der Zillertaler Bike Challenge vom 1. bis 3. Juli im schönen Tirol. Seit einigen Wochen bereitete sich Matthias neben Abschlussprüfungen und Diplomarbeit auf den Start bei der Wertung um den „Prince of the Mountain“ vor. Beim Prince durften die Teilnehmer auch mal eine Station mit der Gondel fahren und dabei die Landschaft genießen. Das klingt zunächst mal nicht so spannend, aber betrachtet man die Strecke von insg. 154 km mit 6.100 hm und Anstiegen von durchschnittlich mindestens 10 % bekommt diese Wertung einen ganz anderen Beigeschmack. Mit Schnee, Regen und überhaupt nicht sommerlichen Temperaturen leistete das Wetter seinen entsprechenden Beitrag zu diesem Rennen.

Motiviert bis in die Haarspitzen begab sich Matthias am Freitag auf die erste Etappe. Den ersten Berg problemlos gemeistert, ereilte ihn am zweiten Anstieg kurz vor dem Gipfel „der Mann mit dem Hammer“ und es ging kurzzeitig nichts mehr. Auch wenn die Energiereserven recht schnell wieder gefüllt waren, verlor er wertvolle Zeit, die er aufgrund von Krämpfen in der letzten Abfahrt nicht wieder einholen konnte. Das bedeutete im Ziel Platz vier und 3,5 Minuten Rückstand auf das begehrte Treppchen. Mit genug Frust im Bauch blickte Matthias am Tag darauf relativ entspannt auf die – 2 °C und den über Nacht gefallenen Schnee am bis zu 35 % steilen Übergangsjoch. Kurze Hektik kam allerdings auf, als ihm beim Warmfahren eine Speiche im Hinterrad brach. Dank der Unterstützung der mitgereisten Familie konnte er das Rad aber schnell wechseln und gerade noch rechtzeitig am Start stehen. Bereits am ersten Berg setzte er sich wenig später von seiner Konkurrenz ab und versuchte seinen Rückstand wieder wettzumachen. Unter tosendem Beifall der Zuschauer erreichte Matthias an seinem Geburtstag als dritter das Ziel und wandelte seinen Rückstand in knapp 30 Sekunden Vorsprung um. Diesen konnte er dann am letzten Tag bei der Bergankunft am Hintertuxer Gletscher auf über 2.600 m Höhe noch um weitere knapp fünf Minuten ausbauen und damit seine Position endgültig sichern.

„Super Veranstaltung, tolle Organisation, richtig harte Anstiege und ein unvergessliches Wochenende“, so das Fazit am Sonntag am Gletscher.



Hilmar Schneider jetzt auch Deutscher Meister

Was für eine Saison! Nachdem Hilmar Schneider bereits bei den Deutschen Kurzstreckenmeisterschaften im Duathlon in Oberursel mit Platz 2 den Sprung auf das begehrte Siegerpodest schaffte, setzte er beim Powerman Germany in Falkenstein noch einen drauf: mit Platz 1 bei den Deutschen Langstreckenmeisterschaften erkämpfte sich Hilmar seinen bisher größten Erfolg im Duathlon.
Doch eins nach dem anderen: Powerman bedeutete für die Teilnehmer 16 km Laufen, 66 km Radfahren und abschließend erneut 8  km Laufen, mit insgesamt rund 2000 Höhenmetern (!). Den ersten Laufabschnitt bewältigte Hilmar in einer guten Stunde, hielt sich dabei mit dem Wissen um die harte Radstrecke aber noch zurück. An Position drei in seiner Klasse liegend wechselte er mit einem Rückstand von einer halben Minute auf das Rad und von da an hieß es „Vollgas“. Bereits auf den ersten bergigen Radkilometern machte er seinen Rückstand wett und baute daraufhin seinen Vorsprung auf die ärgsten Konkurrenten kontinuierlich aus. Nach knapp zwei Stunden war die Schinderei auf dem Rad vorbei und Hilmar wechselte mit fast drei Minuten Vorsprung zum abschließenden Lauf. Mit Krämpfen und dem ständigen Gefühl zu Kollabieren quälte er sich über die acht Kilometer, bis er kurz vor dem Ziel erfuhr, dass er seinen Vorsprung sogar noch ausgebaut haben muss. Von da an ging es auf „Wolke 7“ schwebend Richtung Ziel, wo bereits seine Söhne stolz auf ihren Papa warteten.
Nach 3 Std und 33 Minuten stand der Erfolg dann endgültig fest: Deutscher Meister auf der Langstrecke! Dies bedeutete gleichzeitig Platz 16 in dem mit vielen internationalen Profi-Athleten stark besetzten Rennen. Damit gehörte Hilmar sogar zur Spitze des gesamten Rennens, eine Wahnsinnsleistung. Gemeinsam mit seinen drei Jungs konnte er seinen Erfolg dann auf dem Podest feiern. Was für ein Tag…!



Doppelerfolg bei Hessischer Meisterschaft

Gleich zweimal Edelmetall gab es für die KSV Radsportler bei den Hessischen Meisterschaften im Duathlon über die Kurzdistanz. Bei bestem Wetter starteten René Hördemann und Matthias Bode bei der 18. Auflage des Beerfelder Duathlons, in dem neben den Hessenmeisterschaften auch die Deutschen Meisterschaften der Ärzte und Apotheker integriert war. Dank seiner äußerst guten Laufform konnte René bereits auf dem ersten Laufabschnitt über 7 km den Grundstein für seinen späteren Sieg legen. In Führung liegend wechselte er zum 30 km Radfahren, wobei ihm der bergige Kurs sehr gelegen kam. Ungefährdet lief er dann auf den abschließenden 3,5 km seinem erneuten Hessenmeistertitel und dem Gesamtsieg des Rennes entgegen.
Ganz so leicht hatte es Matthias hingegen nicht. Auf der Suche nach seinem Laufrhythmus musste er zusehen, wie ihm die Top 10 des Feldes unaufhaltsam davon lief. Den Gedanken aufzuhören verwarf er, als er nach den ersten 7 km etwa an Position 19 liegend bereits die ersten Athleten in der Wechselzone überholen konnte. In seiner Lieblingsdisziplin, dem Radfahren, fuhr er sich weiter Position um Position nach vorn und lief schließlich als gesamt elfter ins Ziel, was ihm gleichzeitig den Vizemeistertitel seiner Klasse einbrachte.



Hans Hutschenreuter bei HM Straße erfolgreich

Auf einer neuen Strecke wurden am 08.05.2011 im mittelhessischen Nidda die Hessischen Meisterschaften Straße Einer ausgetragen. Der 22,7 km lange Rundkurs musste vom Elite KT A/B/C/ u. U23-Feld 6 mal umrundet werden. Dabei sorgte besonders der erste Berg mit rund 100 Höhenmetern und bis zu 7% Steigung für eine rasche Dezimierung des Fahrerfeldes. Bis zur 4. Runde konnte sich Hans Hutschenreuter in der Spitzengruppe rund um die favorisierten Fahrer halten. An besagtem Berg zerfiel die Spitzengruppe in zwei Gruppen, wobei das breit aufgestellte Team Regio SF eine gute Teamtaktik ausnutzte. In der Verfolgungsgruppe wurden die verbliebenen Runden in einem hohen Tempo ausgefahren, wobei immer wieder Fahrer zurückfielen.
Nach rund 137 km und 1600 Hm kam es zum Schlussspurt, wobei Hans eingangs der letzten Kurve auf Platz 9 liegend von 3 Fahrern übersprintet wurde. Mit Platz 12 konnte er nach 3:25h dennoch das Rennen zufrieden mit 2 min Rückstand auf den neuen Hessenmeister (Koob vor Hauschke und Deutschmann) beenden und sogar den Hessenmeister des Vorjahres (Sascha Wagner, Team BMC-action line) hinter sich lassen.

Trotz des nicht zufriedenstellenden Ergebnisses vom Vortag (Platz 14 im Rennen Sander Bruch bei Paderborn) lassen das Ergebnis der Hessenmeisterschaft und 2 von 5 notwendigen eingefahrenen Platzierungen auf einen Aufstieg in die B-Klasse hoffen


Hilmar Schneider ist Deutscher Vizemeister!

Mit einem Paukenschlag eröffnete Hilmar Schneider bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon die Saison 2011. Bei dem Kurzstreckenrennen in Oberursel über die Distanzen von ca. 10 km Laufen, 36 km Radfahren und abschließend erneut 5 km Laufen sicherte er sich bei sonnigem, windigem Wetter in einer Gesamtzeit von unter 2 Stunden (!) den zweiten Platz seiner Altersklasse. Das war eine klasse Zeit, denn wer die Streck in Oberursel kennt, weiß, dass diese alles andere als flach und einfach zu laufen oder zu fahren ist.

Nach dem ersten Lauf in gut 37 Minuten noch auf Position 7 liegend, konnte er seine Stärken vor allem an dem viermal zu fahrenden langen Anstieg aus der Stadt raus ausspielen und so Platz um Platz mit dem Rad gutmachen. Mit einer Fahrzeit von unter einer Stunde (!), die gleichzeitig die siebtschnellste aller Teilnehmer des gesamten Tages war, konnte er gemeinsam mit dem späteren Sieger auf die abschließende Laufstrecke wechseln. Da der Kraftakt auf dem Rad aber zu viele Körner gekostet hatte, konnte er zwar nicht mehr um den Tagessieg seiner Klasse mitlaufen, sich dafür aber die Silbermedaille sichern.

Mit der eigenen Leistung und der Platzierung super zufrieden, blickt Hilmar nun voller Erwartungen auf die Deutschen Meisterschaften der Langdistanz im Duathlon. Das Ergebnis aus Oberursel lässt für Falkenstein auf jeden Fall hoffen!