Highlights 2012

die Highlights 2012

Hilmar Schneider ist Deutscher Meister im Crossduathlon

Was für ein Erfolg zum Ende der Saison! Und dass, obwohl es im Rennen selbst zunächst gar nicht danach aussah. Doch eins nach dem anderen. An der Spitze des Feldes sorgte von Anfang an René Hördemann für’s Tempo. Bei den 7,5 km Laufen war er diesmal so gut unterwegs, dass er sich noch vor dem Moutainbiken bereits an der Spitze des Feldes befand. Obwohl seine Verfolger alles daran setzten, ihn wieder einzuholen, verteidigte René seinen Vorsprung über die 22 km und ging als Führender in den abschließenden 5 km Lauf. Dort konnte er auch seinen ärgsten Verfolger abschütteln und sich endgültig den Tagessieg im Gesamteinlauf sichern. In der Wertung um die Deutsche Meisterschaft wollten Hilmar Schneider und Matthias Bode von Anfang an ein ordentliches Wörtchen mitreden. Nach dem ersten Lauf sah für Hilmar alles noch recht viel versprechend aus, doch auf dem Moutainbike hätte ihm seine Sattelstütze fast einen Strich durch die Rechnung gemacht. Diese sackte nämlich von Kilometer zu Kilometer immer mehr in den Rahmen und ohne Werkzeug an Bord hatte Hilmar keine Chance, dieses Missgeschick zu beheben. Mit einer völligen Fehlhaltung quälte er sich über den Kurs zum abschließenden Lauf. Dort konnte er seinen ganzen Frust rauslassen und noch einiges an Zeit aufholen. Der Lohn dieser Anstrengungen war die Goldmedaille in seiner Klasse, die Hilmar mit seiner Familie nach dem Rennen ausgiebig feiern konnte. Glückwunsch! Einen schwarzen Tag erwischte hingegen Matthias. Es schien, als wäre die gute Form der letzten Wochen mit dem Startschuss wie weggeblasen.  Beim ersten Lauf konnte er der Konkurrenz daher leider nur hinterher rennen. Zwar arbeitete er sich auf dem Rad noch um einige Positionen im Feld nach vorn, aber der Rückstand zur Spitze seiner Altersklasse war einfach zu groß. Platz acht hieß es nach dem letzten Lauf in seiner Klasse.

Hilmar Schneider siegt in Herford

Dass Hilmar Schneider zum Ende der Saison richtig gut in Form ist, daran besteht spätestens seit der 9. Auflage des Herford Duathlon kein Zweifel mehr. In einem kontrollierten Rennen ließ er seiner Konkurrenz ab seiner Lieblingsdisziplin dem Zeitfahren keine Chance mehr. Den ersten Laufabschnitt über fünf Kilometer ging Hilmar für seine Verhältnisse betont langsam an. Als Gesamtachter wechselte er mit relativ wenig Rückstand auf sein Rad. In der ersten von drei zu fahrenden Runden hatte er bereits den bis dahin Führenden gestellt und konnte ihm gegenüber seinen Vorsprung Stück für Stück ausbauen. Entsprechend euphorisch ging Hilmar nach den zwanzig Kilometern in den zweiten Laufabschnitt, in dem seine Führung zu keiner Zeit mehr ernsthaft in Gefahr war. Top Ergebnis ohne die letzten Kraftreserven angreifen zu müssen – das lässt für weitere Rennen hoffen. Glückwunsch!

Bode in Gambach erfolgreich

Bei der 16. Auflage des Gambacher Duathlons waren zum Ende der Saison wieder zahlreiche namenhafte Athleten am Start. Neben Bundesligastartern und internationalen Vertretern stand auch Matthias Bode in diesem Jahr wieder an der Startlinie. Nach dem ersten verhalten angegangenen Laufabschnitt von 4 km konnte er unter den Top 20 liegend auf seine Zeitfahrmaschine wechseln. Schnell fand er seinen Rhythmus und konnte sich Position um Position im Fahrerfeld nach vorn arbeiten. An Position sieben liegend wechselte er nach 19 km Radfahren auf dem welligen Kurs zum abschließenden zweiten Laufen. Leider musste er sich hier noch einigen starken Läufern geschlagen geben und landete am Ende auf einem respektablen elften Rang im Gesamtklassement, was ihm gleichzeitig aber noch mit Platz drei den Sprung auf das begehrte Treppchen in seiner Altersklasse ermöglichte. Glückwunsch.

Doppelsieg beim Urtalduathlon

Dass Hilmar Schneider und Matthias Bode zum Ende der Saison noch richtig gut drauf sind, bewiesen beide beim 14. Urtalduathlon im Osteroder Stadtteil Lasfelde. Bei der familiären Veranstaltung im Harz wechselten beide nach dem ersten Laufabschnitt über 5 km an Position zwei und drei liegend auf ihre Zeitfahrmaschinen. Schnell hatten sie den Rückstand auf den beim Laufen enteilten Spitzenreiter wettgemacht und diesen in Vorsprung umgewandelt. Gegen Ende des 22 km langen Radsplits forcierte Hilmar noch einmal das Tempo, dem Matthias leider nicht folgen konnte. Mit einigen Sekunden Vorsprung wechselte Hilmar als Führender zum abschließenden 2,5 km Laufen und diesen Sieg lies er sich nicht mehr nehmen. Matthias hielt seine Position und lief wenig später als Gesamt Zweiter ins Ziel ein. Doppelsieg dank sehr guter Radleistung – Glückwunsch Jungs!

René Hördemann gewinnt in Zierenberg

Was lange währt, wird endlich gut. Bei seiner achten Teilnahme an der nun mehr 13. Auflage des „SKS-Bike Marathon Rund um Zierenberg“ hat René Hördemann endlich den Sprung nach ganz oben auf das begehrte Podest geschafft. Nach zahlreichen Podiumsplatzierungen in der Vergangenheit erfuhr er sich nun im Zielsprint nach 53 km den Gesamtsieg in einem stark besetzen Rennen. Von Beginn an das Tempo an der Spitze diktierend konnte er sich mit noch einem Weggefährten nach mehr als der Hälfte des Rennens von der Spitzengruppe lösen. Auch wenn sie noch in Sichtweite waren, hattn die Verfolger doch keine Cance mehr heranzukommen und so konnten die beiden den Sieg unter sich ausmachen. Glückwunsch René!

Auch Hilmar Schneider, eigentlich bekannt als guter Duathlet, wagte sich auf die 53 km und belegte am Ende mit Platz 26 eine Position im vorderen Mittelfeld seiner Klasse. Trainingspartner Thomas Jakob landete sogar auf Platz 8 in seiner Altersklasse.

Der dritte KSV Mountainbiker Matthias Bode war mit Platz 5 in der Altersklasse über die 36 km ebenfalls sehr zufrieden. Obwohl er die Spitzengruppe am ersten Berg noch im Blick hatte, konnte er die entstandene Lücke nicht mehr schließen. Trotzdem sorgte er in seiner Verfolgergruppe stets fürs Tempo und erreichte dadurch das Ziel noch in einer für ihn recht guten Zeit. Auch Downhiller Carsten Geck war auf den 37 km mit von der Partie. Mit Platz 11 in seiner Altersklasse verpasste er die Top 10 nur knapp.

Die weiteren Ergebnisse von KSV Athleten über die 36 km: Achim Hänlein (Platz 14 in Masters 3), Claudia Bonnes (Platz 7 in weibl. Sen. 1) – und über die 53 km: Marcus Röttger (Platz 66 in Masters 1), Walter Leistner (Platz 5 in Masters 4), Marc Braun (Platz 40 in Masters 2



Erfolg für Matthias bei Hessischer Meisterschaft

„Und es klappt doch noch mit einem Platz auf dem Treppchen“, freute sich Matthias Bode nach der Siegerehrung. Und dass, obwohl es im Rennen um die Hessische Meisterschaft im Duathlon eigentlich gar nicht danach aussah, denn zwei bisher nicht dagewesene Probleme sollten Matthias wertvolle Zeit kosten. Bereits ab der Hälfte des ersten Laufabschnitts über 7 km machte sich eine immer größer werdende Blase unter dem linken Fuß bemerkbar, deren Schmerzen auf dem Rad mit jeder Kurbelumdrehung zunehmen sollten. Der Versuch, durch eine veränderte Fußhaltung diese zu minimieren, endete in frühzeitigen Krämpfen in der Wade. Als wär das schon nicht genug, verklemmte sich die Kette auf dem 30 km bergigen Radkurs durch den Odenwald auch noch zweimal zwischen Rahmen und Laufrad bzw. großem Kettenblatt. Dies zu beheben kostete weitere wertvolle Zeit. „Dem Antrieb war es wohl bei den windigen 6°C auch zu kalt.“ Da auch ein Zurechtrücken des Sockens in der Wechselzone zu keiner Verbesserung führte, „eierte“ Matthias beim abschließenden 3,5 km Lauf schließlich nur noch mit der Hoffnung ins Ziel, die dennoch auf dem Rad gutgemachten Positionen halten zu können. An eine schnelle Endzeit war unter den Umständen nicht mehr zu denken.
Alles in allem ein völlig „verkorkster“ Wettkampf, der am Ende aber noch den hart erkämpften dritten Platz in der Altersklasse einbrachte. „Mit dem Resultat bin ich super zufrieden. Mehr war unter den Umständen heute einfach nicht drin“, so das Fazit von Matthias auf dem Heimweg.



Hördemann und Bode bei EM vorn

Auf ein erfolgreiches Wochenende können die KSV Athleten René Hördemann und Matthias Bode zurückblicken. Bei der Duathlon Europameisterschaft über die Sprintdistanz im holländischen Horst galt es eine Strecke von 5 km Laufen, 20 km Radfahren und abschließend 2,8 km Laufen zu absolvieren. Die Strecke war zwar flach, dafür aber durch die Altstadt sehr verwinkelt und mit zahlreichen Pflastersteinen und Bodenwellen gespickt. René nutzte den ersten Lauf, um sich in eine möglichst gute Ausgangsposition fürs Radfahren zu bringen, bei dem er dann seine Stärken auf dem technisch anspruchsvollen Kurs ausspielen konnte. Mit der besten Radzeit des Tages und einem flotten letzten Lauf erreichte er unter einer Stunde (!) als Gesamtzweiter das Ziel, was ihm gleichzeitig den Vizeeuropameistertitel einbrachte. Respekt und Glückwunsch!
Durch eine langwierige Erkältung im Training und am Wettkampftag geschwächt, musste Matthias bereits kurz nach dem Start zahlreiche Athleten ziehen lassen. Nach einem für ihn relativ langsamen ersten Lauf, konnte er auf der Zeitfahrmaschine schnell seinen Rhythmus finden und sich mit einem Kraftakt um einige Positionen im Feld nach vorn arbeiten. Völlig erschöpft erreichte Matthias nach dem letzten Lauf das Ziel und musste wenig später feststellen, dass es mal wieder „nur“ zu Platz 4 seiner Klasse gereicht hat. Ein top Ergebnis dank guter Radleistung, aber die „Holzmedaille“ ist halt immer etwas ärgerlich.



René Hördemann ist Deutscher Meister

Erfolgreicher hätte der Start in die neue Saison für René Hördemann kaum sein können. Bei den deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon zeigte er, dass er nicht nur schnell Rad fahren kann, sondern sich auch im Laufen und Skilanglauf sehr wohl fühlt. Nach einem schnellen ersten Lauf wechselte er mit der ersten großen Verfolgergruppe auf das MTB, in der er für ordentlich Tempo sorgte. Bei der letzten Disziplin wurde es dann noch mal richtig spannend. Dank eines langen Schlussspurts sicherte er sich auf den zwei schmalen Brettern nicht nur den Klassensieg, sondern auch Platz 2 im Gesamteinlauf um die deutsche Meisterschaft. Damit ließ er nicht nur namenhafte deutsche Triathleten hinter sich, sondern machte auch im Gesamteinlauf eine sehr gute Figur. Denn die DM war integriert in den Europacup im Wintertriathlon, wonach auch zahlreiche namenhafte internationale Athleten am Start waren.

Für Matthias Bode hingegen verlief das Rennen, bei seiner zweiten Teilnahme im Wintertriathlon überhaupt, leider nicht so erfolgreich. Trotz einer soliden Laufleistung über die ersten fünf Kilometer, verpasste er den Anschluss in eine schnelle Gruppe fürs Radfahren. Da Windschattenfahren erlaubt war und von hinten keine Gruppe mehr zu ihm aufschloss, musste er die zwölf Kilometer Mountainbike fahren allein absolvieren. Dabei büßte er zwangsläufig zu viel Zeit auf die Konkurrenz ein. Den Rückstand auf einen Treppchenplatz konnte er dann trotz einer guten Langlaufleistung, auch dank vom Teamkollegen hervorragend präparierter Ski, nicht mehr egalisieren. Nach acht Kilometer Langlauf hieß es im Ziel daher Platz 4 seiner Klasse. Die „Holzmedaille“ ist zwar immer ärgerlich, aber zumindest blieb für Matthias die Gewissheit, an diesem Tag alles gegeben zu haben.