Resultate 2014

Gerhard Brauner siegt am Brocken

Beim 4. Bergzeitfahren "Brockenkönig" hinauf zum höchsten Berg im Harz konnte Gerhard Brauner seinen Vorjahreserfolg wiederholen und sich den Gesamtsieg seiner Alterklasse sichern. Gerhard benötigte für die Strecke von Schirke hinauf auf den Brocken lediglich 23 min 14 sec und sicherte sich so mit rd. 20 sec Vorsprung den Platz ganz oben auf dem Podest. Glückwunsch Gerhard, weiter so.

Hans sprintet aufs Podium

Zum Ende der Saison zeigt sich unser Mountainbiker Hans Hutschenreuter noch einmal in sehr guter Form. Obwohl er meist eher abseits asphaltierter Wege zu finden ist, zeigte er, dass er auch bei Straßenrennen vorne mitfahren kann. Nach Platz 9 beim Straßenrennen bei Gießen schaffte er bereits eine Woche später beim Meller Gewerbepreis in Osnabrück dank eines erfolgreichen Ausreißversuchs den Sprung auf das begeehrte Podium. Bei dem als Kriterium ausgefahrenem Rundstreckenrennen über 80 Runden a´ 820m versuchte Hans zusammen mit Leonard Mayrhofer (ZG Kassel) stetig, sich vom Feld zu lösen. Nach 60 Runden gelang schließlich nach dem Wertungssprint, zusammen mit dem späteren Sieger Mario Carl (RSC Wunstorf), der entscheidente Vorstoß. Mayrhofer schloss auf und wir konnten bereits nach 15 Runden das Feld überrunden. Aufgrund der Tatsache, dass Carl bereits mehr Punkte ersprintet hatte, gelang ihm so der Sieg vor Mayrhofer und Hans.

Dario Hördemann in Zierenberg vorn

Damit hatte Dario Hördemann wohl selbst kaum gerechnet. Bei der 15. Auflage des SKS-Bike-Marathon „Rund um Zierenberg“ musste Dario nach einem harmlosen Sturz in einer matschigen Abfahrt nach etwa der Hälfte des Rennens auf sein Schaltwerk verzichten und von da an im schwersten Gang das Rennen zu Ende fahren. Die ohnehin schon kräftezehrenden Anstiege waren für ihn so teils nicht mehr fahrbar und er musste unfreiwillige Schiebepassagen einlegen. Das kostete viel Zeit, die ihm letztlich zum Altersklassensieg auf der 53 km Runde gefehlt haben dürften. Trotzdem, Platz 2 war am Ende der Lohn der Anstrengungen.
Richtig flott unterwegs war auch Hans Hutschenreuter auf der selben Strecke. In der ersten Verfolgergruppe machte er ordentlich Druck, kam trotz der matschigen Bedingungen unfallfrei durch und belegte am Ende mit nur wenig Rückstand auf den Sieger Platz 5 in seiner stark besetzten Altersklasse.
Nach langer Trainingspause wagte sich Matthias Bode ebenfalls auf die Mitteldistanz. Das wenige Training machte sich aber im letzten Drittel des Rennens nach dem Dörnberg bitter bemerkbar, weshalb seine Durchschnittsgeschwindigkeit immer weiter sank. Im Ziel reichte seine Leistung aber dennoch zu einem Platz im Mittelfeld seiner Altersklasse.
Komplettiert wurden die Ergebnisse der KSV Athleten von Walter Leistner über die 53 km mit Platz 5, sowie von Achim Hänlein und Claudia Bonnes mit Plätzen im Mittelfeld in ihren Altersklassen über die kurze 37 km Runde.

Bilstein Bike Marathon mal anders

Normalerweise kämpfen Matthias Bode und v. a. René Hördemann einzeln um gute Zeiten und top Platzierungen. Doch in diesem Jahr war alles anders. Aus einer spontanen Idee heraus geboren, wollten beide die anspruchsvolle 43 km Runde beim Bilstein Bike Marathon mit dem Tandem bewältigen. Für beide sollte dies eine ganz neue Erfahrung sein, ein kurzes Testtraining am Tag zuvor musste für den Renntag reichen. Diesmal nicht aus der ersten Reihe sondern von recht weit hinten ging es nach dem Start zunächst gemütlich los. Doch gleich der erste lange Anstieg brachte beide mächtig ins Schwitzen. Denn am Berg hat man gegenüber Einzelstartern keinen Vorteil. Beide kamen mit dem neuen Gefährt gut zurecht und gaben gerade in den Flachstücken ordentlich Gas. Doch leider waren die ruppigen Abfahrten teils zu hart für ihr geliehenes Zweirad. Viermal flog ihnen die Rette runter, dies zu beheben ist beim Tandem in einer Rennsituation aber gar nicht so einfach, und ein schleichender Plattfuß kosteten viel Zeit. Dennoch hatten beide viel Spaß und würden so eine Aktion wieder starten.
Einen schwarzen Tag erwischte Dario Hördemann. Konditionell sehr gut in Form wollte er vor allem in seiner Altersklasse ganz vorn mitmischen. Vom Sturzpech verfolgt, nachlassender Bremskraft am Hinterrad und ebenfalls einem Platten war für ihn das Rennen nach gut der Hälfte gelaufen und er fuhr schließlich mit dem Tandemduo das Rennen „locker“ zu Ende. Dennoch landete er am Ende auf Rang sechs in seiner Altersklasse.
Als weitere Radsportler waren Downhiller Carsten Geck und Walter Leistner ebenfalls auf der kurzen Runde sowie Günther Lahme auf der langen 129 km, dreimal zu fahrenden kurzen Runde unterwegs. Mit Platz 4 verpassten Walter und Günther beide das Podium in ihrer Altersklasse nur um einen Platz.

Günther Lahme bei 12 Std. WM vorn

Lang ersehnt ist es nun endlich soweit: Abfahrt zur 12h MtB WM in Weilheim. Und bereits gleich nach dem Startschuss beginnen die Positionskämpfe. Wichtig war für Günther nun nach der ersten Runde den Rhythmus zu finden. Dies war aber bei zähen Wiesenstücken, zahlreichen Kurven, Single Trails, glatten Wurzeln, tiefem Matsch, steilen Anstiegen und schnellen Abfahrten gar nicht so einfach. Doch als Mann für die langen Distanzen gelang das Günther recht schnell und so konnte er ein hohes Tempo fahren und dies ohne unnötig viel Kraft zu verlieren. Auch die Pausen- und Essenszeiten verliefen nach Plan. Eine Stunde vor Ende des Rennens bekam Günther dann von seiner Familie die beflügelnde Info, dass er auf dem fünften Platz in seiner Altersklasse liegt. Auch wenn die letzte Stunde noch einmal recht hart wurde, konnte er diese Position halten. Er erreichte nach knapp 12 Std. Fahrzeit und 36 gefahrenen Runden à 7 km mit 145 hm erschöpft, aber glücklich das Ziel. Platzierung gehalten und gleichzeitig Platz 12 in der Gesamtwertung eingefahren.
Ein toller Tag, den Günther gemeinsam mit seiner Familie bei Bratwurst und Steakbrötchen ausklingen ließ. Glückwunsch Günther, weiter so – jetzt kann die 12 Std. EM kommen!

Thomas Quast nur knapp am Treppchen vorbei

Bei guten Wetterbedingungen fand am letzten Wochenende die 36. Nacht von Fuldabrück statt. Die im 1. Abschnitt winkelige (6x90°Kehren) ansteigende Streckenführung bringt die Fahrer auf die windanfällige Gegengerade, die oft Ausgangspunkt Zahlreicher Attacken und Tempoverschärfungen ist. Nach der Abfahrt geht`s dann mit Fullspeed und leichtem Rückenwind auf die Zielgerade. Thomas Quast nahm am Senioren 2 (Ü40-50) Rennen teil, das als Kriterium auf der 1,8km langen Runde ausgetragen wurde. Die Athleten hatte 20 Runden, somit 36km zu absolvieren. Bei 4 Sprintwertungen konnten die Fahrer Punkte einfahren, die am Ende zusammenaddiert und daraus die Platzierungen ermittelt wurden.
In dem eher kleinen Starterfeld mit 19 Teilnehmern und Lokalmatador Viktor Slavik ging es Anfangs eher gemächlich zur Sache. Nach einer Tempoverschärfung bildete sich dann eine kleine Ausreißergruppe mit den Topfavoriten, die sich die ersten Punkte des Zwischensprints teilten. Jedoch harmonierte die Gruppe nicht, sodass es wieder zum Zusammenschluss mit dem Hauptfeld kam. Nur der spätere Sieger Vladi Riha konnte sich mit 2 min Vorsprung an der Spitze halten und den Gesamtsieg einfahren. Angespornt von Viktor, wagte Thomas dann in der vorletzten Runde einen Angriff auf der Gegengeraden und setzte sich entscheidend von dem Feld ab. Der geglückte Ausreißversuch sicherte ihm 6 Punkte in der letzten Wertung, was in der Endabrechnung Platz 4 bedeutete. Glückwunsch Thomas.

Günther Lahme beim 24Std-Rennen auf dem Podest

Dass jemand 24 Std am Stück Mountainbike fahren will, klingt schon etwas verrückt. Diese Vorhaben nahm Günther Lahme in Vorbereitung auf die WM im 12 Std. Rennen in Angriff und landete dabei auch noch auf dem begehrten Treppchen - absoluter Respekt und herzlichen Glückwunsch!  Hier ein Auszug aus seinem Erfahrungsbericht vom 24 Std. MTB Rennen am Gut Matheshof: "Um zu sehen wie die Form nun so ist habe ich kurzentschlossen am 24h Rennen teilgenommen – erstmalig so eine lange Distanz – da ich aber Ende des Monates an der 12h MTB WM teilnehme werde war es ein letztes Mal um Form, Technik usw. zu testen. Also fuhr ich mit meiner Frau zum 24 Std. Rennen zum Gut Matheshof. Etwas besorgt und verunsichert wegen der anspruchsvollen Strecke und der starken Konkurrenz bauten wir unser Lagerplatz auf und gingen die Strecke am vorabend zu Fuß ab.
Pünktlich zum Start um 12 Uhr war das Wetter gut. Meine Taktik: aus der Mitte starten Rhythmus finden nicht am Anfang verheizen und durchfahren und auf keinem Fall um Platzierung kümmern.
Naja nach der Einführungsrunde fühlten sich meine Beine sehr gut an und ich fuhr immer weiter nach vorne. Nach gut 1 Stunde die ersten Überundungen und das bei ruhigem Puls, nach 2 Std. kurz rechts ran Flaschen wechsel und ne kleine Tasse Instantflocken reingekippt - da lag ich auf Platz 2 in meiner Altersklasse. Das beflügelte mich und meine Beine. Doch dann setzte Regen ein, da meine Kette eh trocken war, fuhr ich nach wenig später rechts ran - Schaltwerk reinigen, Kette wachsen, kurz Luft holen, eine Banane essen, Regensachen anziehen und weiter. Diese Pause kostet mich zwar einen Platz aber so erfuhr ich auch das ich 12 Runden Vorsprung auf Platz 4 hatte.
Mit dem Zeitplatzierten fuhr ich die nächsten Runden. Der Regen wurde stärker, die Strecke immer schwerer, auch ein Sturz ließ sich nicht vermeiden. Nach diesem legte ich eine kurze Pause zur Stärkung und Kleidungswechsel ein - der 60 km Vorsprung auf Platz 4 ließen dies nach über 12 Stunden Renndauer durchaus zu. Die Abfahrt an der ich gestürtzt war, war nun auch aus dem Rennen genommen. Mittlerweile war es 3 Uhr nachts als die Durchsage kam, dass überlegt wird das Rennen abzubrechen. Alle bis dahin noch aktiven Fahrer auf der Strecke (zu dem Zeitpunkt ganze 22 von ~300 gestarteten) wurden an der Verpflegungsstelle angehalten und es wurde einstimmig beschlossen, dass ein Abbruch sinnvoll wäre. So war es dann auch – nach 16 Std. davon 9,5 Std. sehr starker Dauerregen wurde das Rennen um 4:00 Uhr beendet.
Am Ende landete ich auf Platz 3 meiner Altersklasse und war damit sehr zufrieden. Glücklich, nicht ernsthaft gestürzt bzw. verletzt zu sein ging ich duschen."

Tour d' Energie

Unser Radsport-Paar Kathi und Hans zeigten ihr Können bei der Tour d' Energie, dem Jedermannrennen rund um Göttingen. Beide wählten die 100 km Runde, während Kathi aus dem ersten Startblock startete, musste sich Hans aus dem letzten Block Stück für Stück durch das große Fahrerfeld kämpfen. Trotz windigem und regnerischem Wetter kamen beide mit einer Zeit von deutlich unter drei Stunden ins Ziel. Froh und erleichtert waren sie darüber, ohne Sturz und Defekt das Rennen beenden zu können. Dass Hans am Ende trotz des Starts aus der letzten Reihe nicht sonderlich weit von dern Spitzenfahrern entfernt war, ist selbstredend. Kathi hingegen schaffte sogar den Sprung unter die Top 20 in der Frauenwertung. Glückwunsch, weiter so!

Carsten Geck beim Zollstockrennen vorn

Das war mal eine Ansage. Carsten Geck, der Mann für schnelle Abfahrten, zeigte beim Zollstockrennen im Kaufuger Wald, dass er auch schnell bergauf fahren kann. Trotz schlechtem Wetter ließ er die Konkurrenz seiner Altersklasse hinter sich und schaffte so den Sprung nach ganz oben auf das Siegertreppchen der Masters II. Glückwunsch, weiter so!

17. SKS Kellerwald Bikemarathon

Gut in Form und fit für die neue Saison – so präsentierten sich die Radsportler vom KSV Baunatal beim ersten Rennen der Saison in unserer Region: der 17. Auflage des SKS Kellerwald Bikemarathon in Gilserberg, auch in diesem Jahr wieder von zahlreichen top Athleten und Profis genutzt, um ihre Frühform zu testen. Bei dem wie immer hoch karätig besetzten Rennen, auch über die kurze 40 km Distanz, landete René Hördemann auf Platz 2 seiner Altersklasse und fuhr sich so auch unter die Top 10 im Gesamtklassement. Sein Neffe Dario Hördemann verpasste mit Platz 4 leider knapp das begehrte Treppchen in seiner Altersklasse. Im Gesamteinlauf zwischen den beiden landete Hans Hutschenreuter, der mit Platz 6 ebenfalls eine sehr gute Platzierung in seiner Altersklasse einfuhr. Den Sprung unter die Top 10 schaffte mit Platz 8 ebenfalls Routinier Walter Leistner. Unsere beiden Abteilungsneulinge waren ebenfalls am Start. Günter Lahme wagte sich als einziger KSVler gleich an die drei Runden im Kellerwald, also sage und schreibe 120 km. Hier errang er mit Platz 15 ein beachtliches Ergebnis. Gerrit Beard musste das Rennen wegen eines Sturzes leider aufgeben. Zum Glück erlitt er außer den üblichen Schürfwunden und Prellungen keine ernsthafteren Verletzungen. Wir wünschen ihm jedenfalls gute Besserung und schnelle Genesung.