Aktuelle Meldung - Pressemitteilung

15.09.18  |  Wandern  |  geschrieben von Christa Schäffer

Sommerreise nach Bad Düben

Die Reisegruppe

Die Reisegruppe

Abendliche Schnuddelrunde

Abendliche Schnuddelrunde

Spreewaldidylle

Spreewaldidylle

Sie sind wieder da, diese reiselustigen Senioren. Damit der Altersdurchschnitt nicht gar so hoch ist, haben sie dieses Jahr ein paar Junge mitgenommen.

Am Sonntag, den 23. Juli 2018, morgens zwischen 7,00 und 8,00 Uhr, sammelte Karl-Heinz mit dem Börner-Bus die Reiselustigen in den einzelnen Stadteilen ein. In Hertingshausen dann ein kleiner Schock: die Teilnehmerin aus Heiligenrode war in Bettenhausen statt in Hertingshausen. Doch dank Handy ein kurzes Gespräch und wir sammelten sie an der Papierfabrik ein.

Noch war es angenehm kühl und es blieb zunächst auch so, denn es fing an zu regnen. Auf der ganz neuen Autobahn durch viele Tunnel fuhren wir ein Stück gen Eisenach, später auf der Landstraße, vorbei an den alten Grenzgebäuden. Da kam die Erinnerung hoch an viele DDR-Fahrten.

Kurz vor Erfurt war Frühstückspause mit ahler Wurscht und Schmalzenbrot und Gurke, wie sich das für Hessen gehört. In Naumburg an der Saale gab es 2 Std Mittagspause mit Dombesichtigung, um 16,00 Uhr hatten wir unser Quartier, das Hotel National in Bad Düben erreicht. Die Zimmerverteilung ging flott, so dass wir ausgeruht zum Abendessen im Saal „Napoleon“ erscheinen konnten. Napoleon spielt hier eine große Rolle, denn er hat die letzten 3 Tage vor der Schlacht in Leipzig hier auf der Burg verbracht.
Am Montag war Stadtführung in Wittenberg auf dem Plan, mit Besichtigung der Schloss- und der Stadtkirche, dem Cranach-Haus und dem Luther-Haus. Es war heiß, jedes Schattenplätzchen wurde genutzt.

Am Dienstag wurde Torgau besucht, mit Stadtführung, Schlosshof Besichtigung, die Schlosskirche, die von Luther eingerichtet und gestaltet wurde. Dann ein kleiner Abstieg zur Elbe und dem klotzigen Monument, das den Punkt andeutet, da sich die russische und die amerikanische Armee zum Kriegsende getroffen haben.

Am Mittwoch holte uns der Dübener Amtmann in der Ratstracht des 16. Jh. ab, er muss mörderlich geschwitzt haben. Er führte uns zu Fuß durch die nicht allzu große Altstadt. Nach der Mittagspause machten wir dann per Bus – der Amtmann nun sommerlich gewandet – eine Rundfahrt durch die Dübener Heide. Zunächst noch ein paar Schritte durch den Kurpark mit dem Moor-Wat-Platz. Dann ging es per Bus zu einem Holzskulpturenplatz. Dort findet jedes Jahr ein großes Fest statt. Künstler aus aller Welt treffen sich, um aus großen Holzblöcken mit der Kettensäge Skulpturen zu schaffen. Diese werden dann versteigert oder bleiben stehen, und entsprechend war das Aussehen der älteren. Dann besuchten wir noch Bad Schmiedeberg mit der größeren und moderneren Kurklinik und einem Wassertret-Becken. Es wurde fleißig benutzt, auch das Armbecken.

Haben wir es bis dahin morgens ruhig angehen lassen, begann der Donnerstag recht früh, stand doch der Spreewald im Programm und das waren gut 120 km zu fahren. Am Busbahnhof in Lübbenau holte uns ein Bimmelbähnchen ab, und die 2 Kapitäne und brachten uns zum großen Hafen. Mit zwei Kähnen stakten wir dann durch den Spreewald, machten Mittagspause im Café Venezia und fuhren dann zurück zum Hafen. Es war einmalig schön, die Ruhe, das leise plätschernde Wasser und das viele Grün. Keine verbrannte Erde wie sonst überall. Nach der Rückkehr in den Hafen hatten wir noch zwei Stunden Zeit zum Erkunden und dann ging es zurück zum Hotel.

Der letzte Tag war Spa-Tag, leider fing es mittags an zu regnen und verkürzte das Vergnügen. Und am Samstag hieß es „heim“ nach einer ereignisreichen wunderschönen Woche. 

 

 


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