Richtige Ernährung

Wohlergehen, mehr Energie und Leistung durch richtige Ernährung

Heilpraktiker Albert Hesse

Ernährungspyramide

Marco Koch

Den Schlüssel zu mehr Lebensfreude, Fitness und Gesundheit verriet Heilpraktiker Albert Hesse bei einem spannenden Vortrag in der KSV Sportwelt am Freitag letzter Woche.

Leichte Kost war das allerdings nicht. Seine Tipps bedeuten für die Meisten eine umfassende Änderung liebgewordener Essensgewohnheiten, garantieren aber Wohlbefinden und bessere Leistung, sowie schnelle Regeneration nach sportlichen Leistungen.

Mehr als 80 Interessierte hörten im Kursraum 3 in der KSV Sportwelt Heilpraktiker Hesse aufmerksam zu.

Gesunde Ernährung ist eigentlich ganz einfach – und sie schmeckt auch! So die kurze Zusammenfassung. Nur wenige Regeln gilt es zu beachten, dann gelingt die Balance zwischen physischem und psychischem Wohlergehen.

Gemieden werden Fertigprodukte (u.a. Fastfood), Getreide, Milch und Milchprodukte außer Butter und Sahne, sowie Zucker. Außerdem Konservierungsstoffe (E200 bis E 299), Antibiotikabehandlungen (nur wenn es Lebensnotwendig ist) und Nitrit (häufig im Trinkwasser und in gepökeltem Fleisch).

Bevorzugt werden die folgenden Produkte im täglichen Speiseplan:

• frische, natürliche Zutaten
• gute Pflanzenöle
• 1,5 bis 2,5 Liter Wasser
• ausreichend Obst
• Gemüse, viel und täglich
• Rohkost, frisch und knackig
• Fleisch, am besten aus biologischer Aufzucht
• Fisch, bevorzugt Flussfische
• Eier, bevorzugt aus biologischer Haltung
• Kohl und Hülsenfrüchte (auf Blähungen achten)
• Butter und Sahne

„Im Grunde lässt sich alles in einer ebenso einfachen wie logischen nachvollziehbaren Kernaussage zusammenfassen: Essen Sie nur das, was die Natur wirklich für Sie vorgesehen hat“, so Hesse.

Die Ernährungspyramide zeigt, welche Prioritäten bei der gesunden Ernährung gesetzt werden.

Entzündungen reduzieren

Heilpraktiker Hesse begründet diese Empfehlungen mit der Reduzierung von Entzündungen im Körper. Falsche Ernährung führt zu Entzündungen und damit zu vielen Krankheiten. Doch trotz gesunder Ernährung können Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu Entzündungen führen. Auch der Verzehr von als gesund geltenden Nahrungsmitteln wie Nüsse, Senf oder Tomaten können zu Beschwerden führen. Durch verzögerte Reaktionen im Körper können diese Beschwerden nicht zugeordnet werden. Klarheit schafft eine Blutuntersuchung auf Antikörper gegen Lebensmitteleiweiße. Durch Vermeidung der hierbei festgestellten Lebensmittel wird die vermehrte Produktion von Histamin mit seiner entzündlichen Wirkung vermieden.

Der Darm ist Schuld

Ein nicht optimal arbeitender Darm ist ebenfalls Ursache für viele Erkrankungen. Das gesunde Milieu der Darmflora verändert sich im Laufe des Lebens durch Fehlernährung, Antibiotika, Stress, Konservierungsstoffe und andere Lebensmittelzusätze. So kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen gesunden und krankmachenden Darmbakterien. Dadurch können giftige Abbauprodukte über die Darmschleimhaut ins Blut gelangen. Dies hat einen direkten Einfluss auf das Immunsystem. Eine ausgewogene Darmflora sorgt für eine gesunde Verdauung und verbessert die Bioverfügbarkeit vieler wichtiger Vitalstoffe, die wir mit der bevorzugten Nahrung aufnehmen.

Goldmedaille dank Nahrungsumstellung

Bestätigen kann das auch Marco Koch, Europameister über 200 Brustschwimmen und in Baunatal gern gesehener Gast beim Goldenen Kleeblatt.

Bei der Weltmeisterschaft in Barcelona war Koch zuletzt noch auf Platz Zwei geschwommen. Dann stellte er seine Ernährung um und holte nun bei der Europameisterschaft im August 2014 in Berlin Gold mit neuem Deutschen Rekord.

Seit der WM hat sich bei Marco Koch einiges verändert – vor allen Dingen außerhalb des Beckens. „Ich bin offen dafür, neue Sachen zu testen, um noch mehr aus mir rauszuholen“, sagte er. Der 20-malige Deutsche Meister stellte nach der WM bei einem Bluttest fest, dass er von diversen Allergien geplagt wird. „Ich habe daraufhin meine Ernährung umgestellt und ernähre mich jetzt glutenfrei, fast vegan“, erzählte er. Das Ergebnis ist deutlich sichtbar: Im Vergleich zur Weltmeisterschaft vor einem Jahr wirkt Koch schlanker und austrainierter. Er fühlt sich auch besser. „Ich kann härter trainieren und regeneriere schneller“, sagte er. „Ich habe fünf Kilo abgenommen und bin trotzdem stärker geworden.“ Natürlich habe er auch schon mal Lust auf eine Pizza oder einen Burger, „aber wenn man doch mal so etwas isst, merkt man schon: Das ist nicht so geil.“ Der Erfolg gibt ihm Recht: Der Brustspezialist schwimmt konstant auf hohem Niveau, geht keinem Wettkampf und keinem Gegner aus dem Weg. Noch mehr als über den Titel freute sich Marco Koch über seine Zeit: Er blieb erstmals in seiner Karriere unter 2:08 Minuten und unterbot seinen fünf Jahre alten Deutschen Rekord – dank der richtigen Ernährung.

Deutlich mehr Informationen zu den Themen Ernährung und Darm erhalten Sie aus den beiden folgenden Broschüren:

Initiates file download Der-Darm-ist-Schuld.pdf

Initiates file downloadEssen-soll-Spass-machen.pdf