Pressearchiv 2012

31.12.12  |  Triathlon  

Werraman Hessische Meisterschaften

Noch eine Hessenmeisterschaft für Klaus Purwin

Zum Glück fand die Hess. Meisterschaft über die Sprintdistanz am 25.8. in Eschwege anlässlich des Werramans statt. Zum einen, weil es ein unglaublich schöner und gut organisierter Wettkampf ist, und zum anderen, weil bei keinem anderen Triathlon in der erweiterten Region so viele Zuschauer und solch ein tolles Rahmenprogramm aufgeboten werden. Also ein würdiger Rahmen für eine Meisterschaft.

Die Strecken waren mit denen des Werraman identisch, nur dass im Badesee 750 statt der 400 Meter geschwommen werden mussten. Da der See aber angeblich 23° hatte, galt es, diese Distanz ohne den Neoprenanzug zu meistern, was von den 6 Startern des KSV Baunatal David Lappöhn mit Abstand am besten gelang. Überhaupt war der David gewohnt schnell und wurde ihn seiner AK mit einer tollen Zeit Dritter. Florian Jäkel wurde zweitschnellster Baunataler und schaffte mit dieser Zeit zur Freude der Teamkollegen den 2. Platz in seiner AK. Endlich lies er es auch mal im Wasser so richtig krachen.

Das Kontrastprogramm lieferte Klaus Wippel mit einer unterirdisch schlechten Schwimmzeit. Aber danach gab es kein Halten mehr für ihn und er überholte einen nach dem anderen. Zumindest überholte er alle Anderen aus seiner AK und wurde mehr als überraschend Hessenmeister in der TM35! Wenn der Junge doch nur etwas besser schwimmen könnte. Für Wolfgang Schmidt hingegen war der Schwimmpart das Sahnehäuptchen beim Werraman. Auf dem Rad hatte er keine Chance, weil sein Wettkampfradel kurz vorher kaputt gegangen war und er mit dem Ersatzrad antreten musste. Gerade deshalb ist sein 3. Platz genau das richtige Trostpflaster für den Wolle.

Klaus Purwin war in Kassel ja schon Hessenmeister über die Olympische Distanz geworden und wollte in Eschwege das Double komplett machen. Aber er musste mehr kämpfen, als erwartet. Dank mäßiger Wechsel und Schmerzen auf dem Rad, konnte er erst auf der Laufstrecke die Führung erobern, um danach souverän den Zieleinlauf zu genießen. Lothar Krafft ist in seiner Klasse einfach nur das Maß aller Dinge und wurde deshalb logischerweise völlig ungefährdet dort Hessenmeister. Einfach erstaunlich, wie er sich im Wasser verbessert hat, und welche Zeiten er auf den Asphalt trommelt. Er ist momentan so stark, wie schon lange nicht mehr.

3 Hessenmeister, 1 Vizehessenmeister und 2 dritte Plätze konnte der KSV auf der unglaublichen Siegerehrung vor ca. 2000! Zuschauern auf dem Marktplatz in Eschwege feiern. Einer Siegerehrung, die ein mehr als würdiger Abschluss einer tollen Veranstaltung war.

3. TM25 David Lappöhn 1:08:44h
2. TM30 Florian Jäkel 1:15:46h
1. TM35 Klaus Wippel 1:18:35h
3. TM55 Wolfgang Schmidt 1:26:12h
1. TM60 Klaus Purwin 1:23:27h
1. TM65 Lothar Krafft 1:27:05h

Einfach nur gigantisch

Ist der Werraman in Eschwege. 400 Einzelstarter, 100 Starter der Hessischen Meisterschaft und 300 Staffeln sorgen allein für 1400 aktive Teilnehmer! Und damit für eine Stimmung, die so ziemlich einzigartig in der Triathlonszene ist. Zumal sich die Ortsansässigen voll mit

diesem Event identifizieren und stundenlang allen Aktiven eine superschöne Atmosphäre bieten. So macht selbst ein anstrengender Triathlon richtig Spaß und die Startplätze sind deshalb heiß begehrt.

Da der „normale“ Schwimmbereich, die Regattastrecke an der Ochsenwiese, dank Algen nicht zur Verfügung stand, wurden ab 12 Uhr die Teilnehmer am Badesee Meinhard in 100er Blöcken auf die 400 Meter lange Schwimmstrecke geschickt. Danach wartete eine neue 21 km lange Radstrecke von See nach Hitzelrode und retour auf die Aktiven, die mit einer permanenten aber moderaten Steigung bis zum Wendepunkt die Spreu vom Weizen trennte. Zurück in der Wechselzone durften die Laufschuhe angezogen werden und es ging ca. 3 Km bis in Eschweges City hinein, wo noch 2 Runden a 2km zu absolvieren waren. 2 reine Genussrunden, denn es macht trotz aller Strapaze einfach nur Spaß vor so vielen Zuschauern seine Leistung abzurufen. Na ja, allein der Zieleinlauf auf dem Marktplatz ist jeden Schweißtropfen und jedes Lungenrasseln wert! Er erinnert irgendwie ein wenig an den Ironman in Frankfurt.

Diana Tempel und Bernd Schaburow gehörten zu den Glücklichen, die noch einen Startplatz erwischt hatten und gingen somit am 25.8. um 13 Uhr ins Rennen. Nur leider war an diesem Samstag das Wetter sehr launenhaft, so dass sie teilweise durch regelrechte kleine Seen fahren mussten, die sich auf der Radstrecke dank des Regens gebildet hatten. Keine leichte Aufgabe in den Kurven, aber Beide meisterten diese Hürde mit Bravour und konnten dann bei trockenen Bedingungen den verdienten Applaus der zahlreichen Zuschauer in der Innenstadt genießen. Diana Tempel ertriathletete sich außerdem noch den 3. Platz in ihrer AK und war dank des Wettbewerbs, der Zuschauer und ihrer Platzierung natürlich rundum zufrieden.

3. TW 35 Diana Tempel 1:28:51h
11. TM 50 Bernd Schaburow 1:23:33h


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