Pressearchiv 2013

06.10.13  |  Marathon  |  geschrieben von Heiko Rammenstein

Hess. Meisterschaften Schotten 05.10.2013

Dauerregen herrschte während des 16. Schottener Stauseelaufs am 5. Oktober. Die Laufveranstaltung im Vogelsberg war gleichzeitig Austragungsstätte der Hessischen Halbmarathonmeisterschaften. Eine relativ große Gruppe der Marathonabteilung des KSV Baunatal reiste in den Vogelsberg, um daran teilzunehmen. Wochenlange Vorbereitungen anhand gezielter Trainingspläne konnten nicht umsonst gewesen sein. Eine Runde um den Nidda-Stausee maß 4,9 km. Daher war die Rechnung einfach: Zuerst 1,5 km vom Start bis zur Ziellinie und danach vier Runden um den See. Kein Vergnügen bei der extrem feuchten Witterung. Nieselregen während des Rennens, Pfützen auf dem Laufweg, regennasse Kleidung, damit hatten die Teilnehmer zu kämpfen. Das war auf dem Weg zu guten Laufzeiten durchaus hinderlich. Trotzdem sprangen einige persönliche Bestzeiten heraus.
Annette Degethoff zum Beispiel freute sich wahnsinnig über die erstmalige Unterbietung der 2-Std.-Grenze. Kerstin Wolff und Katharina Penke waren auch so schnell wie noch nie. Ihren ersten Halbmarathon lief Saskia Ochs. Als Jüngste unserer Teilnehmerinnen erzielte sie eine Zeit von knapp unter 2:10 Stunden. Als sie zu Beginn des Jahres bei uns einstieg, hätte sie sich kaum zugetraut, 10 Minuten am Stück zu laufen. Sie strahlte übers ganze Gesicht, als sie das Ziel erreichte. In der Altersklasse W50-W55 wurden Eva Lassak, Monika Giese und Edith Rihm Hessenmeisterinnen in der Mannschaftswertung. Ein toller Erfolg! Bei den Männern glänzten Stefan Itter, Jörg Scharf und Michael Jünemann mit neuen Bestzeiten. Um mehr als 5 Minuten verbesserte Jörg Scharf seine bisherige Bestzeit vom Kasseler Halbmarathon aus dem Mai dieses Jahres. Das war eine respektable Leistung! Lars Werner hingegen war vom Pech verfolgt. Beim Halbmarathon in Kassel lief er exakt 1:30:00 Std., und in Schotten war er vier Sekunden langsamer. Bei besserem Wetter hätte er gewiss die 1:30 Std.-Marke unterboten.
Auch nach Ende des Wettkampfs hörte es nicht auf zu regnen. Der Niederschlag nahm sogar noch an Stärke zu. Das Veranstaltungsgelände mit samt seinen Zelten für Umkleide- und Duschmöglichkeiten sowie Unterständen war extrem aufgeweicht. Trotzdem blieb unser Team bis zum Schluss, um an den Siegerehrungen teilzunehmen. Mehr unter Ergebnisse.


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