Pressearchiv 2013

22.12.13  |  2013  |  geschrieben von Heiko Ramenstein

10. Fuldaufermarathon am 21.12.2013

Robert Thiele, ein Mann für spontane Entscheidungen, kündigte schon beim letzten Donnerstagstraining die Teilnahme am 10. Fuldaufermarathon an. Ein Mann, ein Wort! Am 21. Dezember setzte er sein Vorhaben in die Tat um. Beim Jubiläumslauf spielte die Zeit für ihn keine Rolle. Es ging nur darum, Ausdauer zu trainieren und den Stoffwechsel anzuregen.

Das Teilnehmerfeld war mit zwei Frauen und elf Männern auf der Marathonstrecke sehr überschaubar. Beim Halbmarathon waren mit drei Frauen und zwei Männern noch weniger dabei. Um 10 Uhr erfolgte der Start am Sportplatz des TSV Wolfsanger bei der Georg-Büchner-Schule im Roßpfad. Das ist eine Querstraße der Fuldatalstraße, die sich nahe der Haltestelle Wolfsgraben befindet.

Die Strecke führte auf dem Fulda-Radweg zunächst in Richtung Kassel bis zur Hafenbrücke, die überquert wurde, danach auf der anderen Fuldaseite auf dem Radweg nach Sandershausen und weiter nach Spiekershausen. Den folgenden Anstieg in Richtung Landwehrhagen nutzte Robert wohlweislich als Gehpause, denn er hatte noch eine zweite Runde vor sich. Die Streckenführung bog dann inks ab in Richtung Gut Kragenhof und führte nach einer schlechten und steilen Wegstrecke hinunter zum Kragenhofer Wehr. Nach Überlaufen des Wehrs ging's auf der anderen Fuldaseite entlang: Auf dem Radweg um die Fuldaschleife herum und in Richtung Kassel. Ab dem Hotel und Restaurant „Roter Kater und Graue Katze“ blies ein heftiger Gegenwind. Kurz nach dem Landhaus Meister war die erste von zwei Runden bewältigt. Lauf Ausschreibung sollte sie als Gruppenlauf in 2:15 Stunden gelaufen werden.

Die Halbmarathonläufer stiegen danach aus, und die anderen konnten nun ihr Tempo frei wählen. In der zweiten Runde hatte der Wind merklich abgeflaut. Drei Verpflegungsstände waren gleichmäßig über die Runde verteilt, sodass die Läuferinnen und Läufer sich alle sieben Kilometer mit der dargebotenen üppigen Kost stärken konnten: Kaviarbutterbrot mit Salz, Rosinenbrot, getrocknete Aprikosen, Bananen, Schokolebkuchen, Salzstangen, warme Brühe, Tee, Cola, auch mit einem Schuss Kaffee, falls gewünscht. Kurzum, es gab alles, was das Läuferherz begehrte.

Robert zeigte sich von dem Lauf so begeistert, dass er eine Wiederholung des Starts nicht ausschloss. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, wie er meinte. Nach 5:14:07 Stunden erreichte er das Ziel. Der Gesamtsieger gehörte seiner Altersklasse an, und so wurde Robert 2. der M55. Ausdauer- und Stoffwechsellauf erfolgreich absolviert, kann man da nur anerkennend sagen und den Hut ziehen.

Der Fuldaufermarathon wurde vor drei Jahren von „Kassel42“ ins Leben gerufen, und zwar von den Mannschaftssiegern des Bertlicher Marathons aus dem November 2010. Die Strecke ist uns nicht unbekannt, denn in den Vorbereitungen auf die vergangenen Kassel-Marathons wählten wir schon viele Male die Spiekershausen-Runde für die langen Läufe.


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