Pressearchiv 2014

25.12.14  |  Marathon  |  geschrieben von Heiko Rammenstein

Überraschungslauf am 23.12.2014

Für das Training am Vortag des Heiligen Abends hatte Stefan in einer Rundmail ein Überraschungsziel angekündigt. Acht Frauen und zwölf Männer fanden sich um halb sechs an der Sportwelt ein. Nur die wenigsten waren eingeweiht. Die anderen waren einfach nur gespannt. Der Weg führte uns zunächst an der Theodor-Heuss-Schule und an der Rundsporthalle vorbei, anschließend auf der Friedrich-Ebert-Allee in Richtung des Parkstadions. Sollten wir etwa den Rundweg hinter dem Stadion aufsuchen? Das wäre ein wenig überraschender Bestimmungsort, denn wir hatten an den vergangenen Dienstagabenden mehrfach dort trainiert. Aber nein, an der Fußgängerampel beim Second Home überquerten wir die Straße und liefen durch's Mühlenfeld. Bald schon hatten wir den Leiselpark erreicht und bewegten uns stadtauswärts auf dem Radweg, der nach Besse führte. Am Sonnenhof tauchte plötzlich ein Läufer aus der Dunkelheit vor uns auf: Karsten kam uns entgegen, begrüßte uns und machte kehrt, um mit uns weiterzulaufen. Wir begriffen nun, dass Besse unser Zielort sein würde. Karsten führte uns durch ruhige Nebenstraßen seines Heimatdorfes, bis wir schließlich, noch immer nichtsahnend, auf seinem kleinen Gehöft im Ortskern anlangten.

Die Überraschung war wirklich gelungen! Weihnachtlicher Zauber umfing uns, als wir den Innenhof betraten, in dessen Mitte ein Lagerfeuer brannte. Im Hintergrund war, ganz dezent, klassische Weihnachtsmusik zu hören. Ein kleiner Hund bellte uns aufgeregt zu und wuselte zwischen uns herum. Drei Pferde standen hinter einer Umzäunung, von denen zwei sich ob des Trubels in ihre Stallung verzogen. Ute, Karstens Frau, hieß uns willkommen, begleitet von ihren zwei Töchtern. In einem Keller mit niedriger Decke, dessen Betreten unserem langen Jochen eine tiefe Verbeugung abnötigte, standen heißer Glühwein, Kinderpunsch oder Tee in Isolierkannen und ganz viele Tassen für uns bereit. Gemütlich und warm war es in dem Keller, in dem wir uns auf Bänken niederlassen konnten, um den Augenblick zu genießen. Eine Schüssel mit Lebkuchen wurde herumgereicht, Spekulatius lag auf einem Tellerchen. Neben dem Tisch stand ein Weihnachtsbaum samt Kerzenbeleuchtung. Draußen konnte man sich am Feuer erwärmen und die friedliche Atmosphäre bei Gesprächen unter Freunden genießen.

Nach einer halben Stunde war es vorbei mit der vorweihnachtlichen Magie, denn wir mussten laufenderweise den Heimweg nach Baunatal antreten. Wir bedankten uns herzlich bei Ute und Karsten und wünschten ihnen ein frohes Weihnachtsfest.

Dieser schöne Abend bei lauschigem Zusammensein, Glühwein und weihnachtlicher Stimmung wird uns gern in Erinnerung bleiben.


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