chronik

  • 202Gegründet im März 1964 als Spielmannszug (Fanfaren, Trommeln, Pfeifen)
  • Gründung auf Anregung von Bürgermeister Horst Werner und dem damaligen KSV-Vorsitzenden Heinrich Broll
  • August Viereck nahm die Idee auf und suchte interessierte Mitstreiter, beschaffte Instrumente, Räumlichkeiten und Übungsleiter
  • Heute noch aktive Gründungsmitglieder sind  Herbert Bornemann, Bernd Gibhardt, Gerhard Reinhardt und Günter Siemon
  • Erster öffentlicher Auftritt mit ca. 30 Aktiven am 01.05.1965 mit Weckruf in Altenritte und zur Maikundgebung in der Kulturhalle in Großenritte
  • Teilnahme am Hessentag in Darmstadt in 1965
  • Teilnahme am Landesturnfest in Offenbach in 1966
  • Ausrichter der Nordhessischen Gauspielleutetreffen 1968 + 1974 mit jeweils ca. 500 Musikern
  • Umstellung auf Blasmusikbesetzung in 1968
  • 1985 Wahl Europas Sportler-in des Jahres, musikalische Umrahmung
  • Teilnahme am Wertungsmusizieren der Hessischen Turnermusiker in Weiterstadt in 1986 mit dem Erreichen des 1.  Ranges mit Belobigung
  • In 1989 dreitägige Jubiläumsfeier zum 25. Geburtstag mit einem Gautreffen der nordhessischen Turnermusiker, Teilnahme von über 20 Musikvereinen aus Nordhessen und Österreich
  • 6 Konzertreisen, 1992, 1995, 2001, 2005, 2010, 2015 (17 Konzerte) zur Insel Sylt
  • 4 Konzertreisen (8 Konzerte) nach Liesing/Österreich
  • Teilnahme an den Musikpreisen der Stadt Baunatal, zweimal Abschluß mit dem 1. Platz
  • Alle zwei Jahre Veranstaltung eines Konzertes in der Stadthalle Baunatal
  • Alle zwei Jahre gemeinsam mit dem Posaunenchor Kirchbauna durchgeführtes Adventskonzert in der Kirche in Kirchbauna, dessen Erlös wohltätigen Zwecken zugute kommt
  • 1996 und 2006 Verleihung Heinrich Käse Gedächnispreis von KSV Baunatal für besondere kulturelle Leistungen
  • mehrere Auftritte bei der Hallensportschau des KSV Baunatal
  • Musikalische Umrahmung von Neujahrsempfängen der Stadt Baunatal
  • seit dem Jahr 2000, jedes Jahr in der Advenszeit das Mondscheinspielen auf dem Dorfplatz in Altenritte mit dem Posaunenchor Kirchbauna
  • Auftritte in Vire / Sangerhausen / Vrchlabi im Rahmen der Städtepartnerschaften Baunatals
  • Mehrere Auftritte im Rahmen des Hessentages 1999 in Baunatal
  • Sommerkonzert auf dem Dorfplatz in Altenritte im Jahr 2007
  • 2008 Landesturnfest in Baunatal, Wertungspielen Mittelstufe, erster Platz, 96 von 100 Punkten, somit Hessenmeister
  • 2013 Hessentag in Kassel, Festumzug mit den vereinten Musikzügen aus Baunatal und Schauenburg
  • 2017 Hessentag in Korbach, Festumzug mit den vereinten Musikzügen aus Baunatal und Schauenburg 
  • 2014 Jubiläum 50 Jahre Musikzug, Kommers und Tag der Blasmusik
  • Jährlich ca. 30-40 Auftritte bei verschiedensten Anlässen
  • Zur Zeit ca. 45 aktive MusikerInnen, ein Großteil davon stammt aus der eigenen Ausbildung
  • Intensive Jugendarbeit (z.Zt. ca. 80 Kinder und Jugendliche in musikalischer Früherziehung, Blockflötenunterricht und Instrumentalunterricht)
  • Die Abteilung hat z.Zt. rund 160 aktive und passive Mitglieder
  • Bis 1997 Mitausrichter von 15 Altenritter Dorfplatzfesten
  • In 2000 Initiator des Altenritter Kuckucksfestes und gemeinsam mit den Altenritter Jungs Veranstalter des Festes bis zum  Jahr 2016 
  • 2016 Sachsen-Anhalt-Tag in Sangerhausen, Festumzug vor über 50.000 Zuschauern am Straßenrand
  • 2018 Deutsch-Französische Serenade, Nordhessens größte Musikschau mit 6 Musikvereine, Marktplatz Baunatal 
  • 2018 Festival der Blasmusik, Kulturhalle Großenritte, 110 Jahre Musikzug GSV Eintracht Baunatal
  • 2017, 2018, 2019 Tag der Blasmusik auf dem Dorfplatz in Altenritte 
  • 2019 1. DFB-Pokalrunde, KSV Baunatal- VFL Bochum, Parkstadion Baunatal, 6.000 Zuschauer
  • 2021 erstmals Kultur in den Höfen, Abendkonzert vor dem Vereinshaus in Altenritte

Bisherige Dirigenten:

  • 1964-1974 August Viereck 
  • 1974-1994 Walter Kruse 
  • 1975-1990 Gert Gartemann 
  • 1988-2004 Ortwin Boenke
  • 2004 Achim Hartung  
  • 2004-2014 Rudolf Daniel
  • seit 2014 Wolfgang Rodermund

Bisherige Abteilungsleiter:

  • 1964-1972 August Viereck
  • 1972-1980 Manfred Wicke 
  • 1980-1988 Heinz Dolle 
  • 1988-1990 Bernd Gibhardt
  • 1990-2000 Wilfried Wenning
  • 2000-2008 Marco Böhle
  • 2008 .2016 Dirk Siemon
  • seit 2016 Jens Bornemann und Dirk Siemon 

Als Initiatoren des am 28. März 1964 gegründeten Spielmannszuges sind der damalige Bürgermeister Horst Werner und der Vorsitzende des KSV Baunatal, Herr Heinrich Broll, zu nennen.  Diese Idee erreichte auch August Viereck, der den Gedanken aufgriff und in der Folgezeit mit unerhörtem Idealismus und trotz mancher Rückschläge die notwendige Pionierarbeit leistete. Diese bestand darin, interessierte Mitstreiter zu gewinnen und die erforderlichen Instrumente wie Trommeln, Pfeifen und Fanfaren zu beschaffen.  Vereinsheime zur Durchführung der Probenarbeit standen damals nicht zur Verfügung und Zuschüsse von seitens der Kommunen gab es damals nicht. Rund 30 Musiker konnte August Viereck gewinnen und für die Musik begeistern. Mit Robert Hesse, Schlagzeuger und damals über die Grenzen des Baunatals hinaus bekannten Kapelle Rosamunde konnte ein Ausbilder für die Trommler gewonnen werden. Die Ausbildung für die Pfeifer und Fanfarenbläser übernahm August Viereck. Die ersten Proben fanden in den Räumen des Umkleidehauses am Baunsbergsportplatz statt. Infolge fehlender Trommeln wurde auf einer Spanplatte Kreise gemalt. Am 01. Mai 1965 erfolgte der erste öffentliche Auftritt mit einem Weckruf in Altenritte und der anschließenden Maikundgebung in der Kulturhalle Großenritte. Der "Liebenmarsch", "Mit Sang und Klang" und der "Holstenhover" waren die ersten öffentlichen Musikstücke. Im Jahr 1968 erhielt man den ehrenvollen Auftrag das Gauspielleutetreffen der nordhessischen Tunrermusiker auszurichten. Vom 24. bis 26. Mai trafen sich die Spielleute aus Besse, Breitenbach, Dörnberg, Eschenstruth, Ehlen, Elgershausen, Eberschütz, Felsberg, Großenritte, Hoof, Kirchberg, Lohfelden, Malsfeld, Niederzwehren, Oberzwehren und Wellerode auf dem Sportplatz am Baunsberg. Unvergesse  ist sicherlich der von den Spielleuten aus Hoof und der Kapelle Rosamunde dargebotene "Große Zapfenstreich" und das gemeinsame Musikzieren mit sieben Spielmannszügen. Es folgte ein weiterer Schritt Richtung Blasmusik mit den dazu qualifizierten Übungsleitern Walter Kleinsteuber und Heinz Werner. Auch das äußerliche Erscheinungsbild änderte sich, weiße Blousons wurden vom blauen Jackett mit grauer Hose abgelöst. Weiterere Höhepunkte waren ein Auftritt in der Stadthalle Kassel mit Udo Jürgens und dem Ratefuchs Guido Baumann sowie ein dreijähriges Engagement für eine Kasseler Brauerei. Im Jahr 1974 wurde ein weiteres Gautreffen in Baunatal  durchgeführt.  Vom 24. bis 26. Mai 1974 trafen sich insgesamt 20 Musik- u. Spielmannszüge in Altenritte.

Auch die Umstellung von dem Spielmannszug zum Musikzug, Blasmusik, konnte vollzogen werden. Das Glück war den KSV-Musikern in dieser Zeit hold. Zwei Berufsmusiker des Musikkorps des Bundesgrenzschutzkommandos Kassel, Walter Kruse und Gert Gartemann, verlegten ihren Wohnsitz nach Altenritte und schlossen sich dem Musikzug an. Beide fungierten fortan als Dirigenten.

Gemeinschaftsbild 1965 | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Gemeinschaftsbild 1965

Hohe musikalische Anforderungen, Umstellung des Probenablaufs, Anschaffung neuer Instrumente, Abhaltung besonders nach Registern getrennter Übungsstunden trugen alsbald erkennbare Früchte. Das Leistungsniveau steigerte sich dank beider Dirigenten und dem Einsatz aller Aktiven erheblich.

Gruppenfoto 1977 | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Gruppenfoto 1977

Im Abstand von zwei Jahren finden seitdem in der Max-Riegel-Halle und später in der Stadthalle Baunatal Konzerte statt.  Nicht nur im musikalischen Bereich veränderte sich der Musikzug, auch das äußere Erscheinungsbild wurde erneut der Mode angepasst. Mit schwarze Hosen, weiße Hemden, graue Sakkos und rote Krawatten wurden die Musiker-innen ausgestattet.

Hampels Ruh 1982 | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Hampels Ruh 1982

Dank des erreichten musikalischen Niveaus, wurden u.a. mehrere Konzerttourneen auf die Insel Sylt unternommen. Erstmals im Jahr 1984 und mit Konzerten in der Konzertmuschel in Westerland, in den Orten Wenningstedt, List, Hörnum, Morsum, Keitum und für die Gäste des Jugendseeheim des Landkreis Kassel im Klappholtal. Auch in Liesing im Lesachtal in Kärnten/Österreich bei der befreundeteten Trachtenkapelle Liesing, wurde erstmals im Jahr 1982 ein Konzert gegeben und in 1993 zum 11. Lesachtaler Dorffest vor 700 begeisterten Zuhörern musiziert. Im Rahmen der Städtepartnerschaft der Stadt Baunatal mit den Städten Vrchlabi, (Tschechien) Vire, (Frankreich) und Sangerhausen, (ehemals DDR), präsentierte sich der Musikzug.

Gruppenfoto 1984 | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Gruppenfoto 1984

Ein Auftritt mit internationalen Flair fand am 07. Februar 1985 in der Stadthalle Baunatal statt. Anläßlich der Wahl des Sportlers, Fußballer Michel Platini, und der Sportlerin des Jahres in Europa, Skilangläuferin Maja -Lisa Kirvesniemi, wurde musikalisch umrahmt. Im Jahr 1986 wurde erstmals an einem Wertungsspielen  teilgenommen. In Weiterstadt bei Darmstadt, fand fand ein Wertungsspielen des Hessischen Turnverbandes der Turnermusiker statt. In der Mittelstufe angetreten, unter der Leitung von Gert Gartemann, brachte bei 14 teilnehmenden Musikvereinen mit den vorgetragenen Musikstücken "Telstar" und "Evergrenne Sterne" das Prädikat 1. Rang mit Belobigung. Nach Aussage des Gaufachwartes Kurt Weinreich, hatte in den letzten 17 Jahren kein Verien aus Nordhessen ein besseres Ergebnis erzielt.

Wertungsspielen Weiterstadt 1986 | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Wertungsspielen Weiterstadt 1986

Im Jahr 1989 fand erstmals der Musikpreis der Stadt Baunatal statt. Unter dem Dirigat von Walter Kruse mit den Musikstücken "Teamwork" und " Die lustige Witwe" belegte der Musikzug den 2. Platz in der Oberstufe.  Wiederum der 2. Platz in der Oberstufe wurde im Jahr 1991, unter dem Dirigat von Walter Kruse, mit den Musikstücken "Erschallet Feierklänge" und "Moment for Moricone" belegt.

1. Musikpreis 1987  | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
1. Musikpreis 1987

Der Flügelhornist Ortwin Boenke und auch Walter Kruse haben im Jahr 1989 in Anwesendheit zahlreicher KSV-Musiker in der Bundesmusikschule in  Bad Gandersheim mit Erfolg die Dirigentenprüfung abgelegt. Am 18.08.1990 sollte eigentlich traditionell bei den Musikfreunden in Oberzwehren zum Schenkelsbergfest gespielt werden.  Überschattet wurde dieser Tag aber von dem plötzlichen Tod unseres Dirigenten Gerd Gartemann, der auf dem Weg zu diesem Auftritt verstarb und tiefe Trauer und Bestürzung bei allen, die ihn kannten, hervorrief. Fortan oblag es Walter Kruse und Ortwin Boenke, die musikalische Leitung. Eine imposante Zuhörerzahl von ca. 6.000 Personen, so etwas wünscht sich jeder Verein wohl öfters, erreichte man am 23.03.1993 bei dem U-21 Fußballländerspiel Deutschland gegen Irland im Parkstadion Baunatal und nur zwei Monate später konnte der Musikzug unter dem Dirigat von Ortwin Boenke den lang angepeilten 1. Platz bei dem Musikpreis der Stadt Baunatal mit den Musikstücken "Music a la Carte" und "Laudatio Gloriosa" erreichen. Dass Musiker auch noch Radfahren können, bewiesen Achim Hartung, Arnd Mumberg, Jens Bornemann und Marco Böhle, die 1983 bei dem Radrennen Rund um Baunatal an den Start gingen. Auch die Gemeinschaft und das Kulturelle kam in den ganzen Jahren nicht zu kurz.  So nahm der Musikzug 4 Tage am Schollenfest eines Kleingartenvereins in Berlin teil, umrahmte im Stadtpark Baunatal mit der Chorvereinigung Altenritte ein Kulturelles Sommerprogramm der Stadt Baunatal, begleitete die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, Wiedervereinigung, in der Stadthalle Baunatal, musikalische Umrahmung bei der Verschwisterungsfeier mit der Stadt Sangerhausen mit über 500 Baunataler in Sangerhausen, musizierte bei den Baunataler Werkstätten, seit dem Jahr 2000 das vorweihnachtliche Mondscheinspielen auf dem Dorfplatz in Altenritte, ehemals durchgeführte Sommerfeste im Garten von Roswitha und Bernd Gibhardt und später am Baunsbergsportplatz, Übungswochenenden in den Jugendherbergen Mosenberg, Sensenstein oder Bad Karlshafen und in dem Vereinshaus in Altenrittean Wandertag an Himmelfahrt, Moselfahrt, Weihnachtsmarktfahrten,  besuchte die Musicals Starlight Express in Bochum und König der Löwen in Hamburg. Eine Premiere war die von Achim Hartung angeregte Teilnahme am Kirchenkonzert in Kirchbauna, dass unter dem Motto "Komm, sing mit" stand und seit dem 10.12.1994 bis heute Bestand hat. Seitdem wurden unter Beteiligung des Gesang- und Kulturvereins Kirchbauna über 19.000,00 Euro eingespielt und zugunsten wohltätiger Einrichtungen gespendet. Walter Kruse legte zum Leidwesen aller Aktiven im Jahr 1995 den Dirigentenstab aus der Hand und erklärte nunmehr nur noch als Tubist den Musikzug zu unterstützen. Folglich Alleinverantwortlich als musikalischer Leiter war Ortwin Boenke, der diese Arbeit engagiert und mit Akribie seiner Vorgänger fortsetzte. Stellvertretenter Dirigent des Musikzuges ist seitdem Achim Hartung.

Gemeinschaftsfoto 1996 | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Gemeinschaftsfoto 1996

Ein besonderes Ereignis bewegte 1999 nicht nur den Musikzug, sondern ganz Baunatal.  Bei meist blauem Himmel, wurde der Hessentag gefeiert, der den Musikzug eine Vielzahl von Auftritten auferlegte und auch ein neues äußeres Erscheinungsbild brachte. Schwarze Hose, weißes Hemd, dunkelrotes Sakko und dazu passende Krawatten bzw. Schleifen für die Musikerinnen wurden angeschafft. In den kommenden Jahren veranstaltete der Musikzug das jährlich stattfindende Kränzchen im Hotel Stadt Baunatal und später im Vereinshaus Altenritte, jährliche Weihnachtsfeiern , hatte Auftritte auf dem Volksfest in Baunatal, Altenritter Dorfplatzfest bzw. Kuckucksfest, Adventsbasar der Kirchengemeinde,  Auftritte zu Rosenmontags- und Kirmesumzüge, Neujahrsbegrüßungen, Hallensportschau des KSV Baunatal und Ständchen spielen zu Hochzeiten, Geburtstage, Festumzüge zu Schützenfeste, Kirmes e.t.c. Der KSV Baunatal verlieh dem Musikzug in den Jahren 1996 und 2006 den Heinrich Käse Gedächtnispreis.  Die Nachwuchsbildung wurde, obwohl schon intensiv betrieben, weiter forciert und im Jahr 2000 der Hohner Musikgarten für Kinder von 1 1/2 bis 6 Jahren ins Leben gerufen. Unmittelbar nach dem am 21.03.2004 in der Stadthalle Baunatal durchgeführten Konzert legte Ortwin Boenke aus gesundheitlichen Gründen den Dirigentenstab nieder. Nun stand der Musikzug - der einmal drei qualifizierte Dirigenten sein eigen nannte - mit leeren Händen da. Übergangsweise übernahm Achim Hartung - der auch den Posaunenchor Kirchbauna leitete - diese sicherlich nicht einfache Aufgabe, die er jedoch gekonnt erledigte. Anlässlich des am 05.05.2004 gefeierten 40-jährigen Jubiläums im Hotel Stadt Baunatal, traten die bisherigen Übungsleiter noch einmal vor ihre Musiker. August Viereck dirigierte "In die weite Welt" und "Liebenmarsch", Walter Kruse "Evergreen Sterne" und "Hoch Heidecksburg", Ortwin Boenke" Edith Piaf" und "Alte Kameraden Swing" und Achim Hartung "Thank you for the music! und "Du hast mich tausendmal belogen" und begeisterten damit die Gäste an diesem Kommersabend. Im gleichem Jahr konnte ein neuer musikalischer Leiter gefunden werden. Der ehemalige stellvertretende Leiter des Musikkorps der Bundeswehr in Erfurt, Rudolf Daniel mit Wohnsitz in Baunatal Hertingshausen, übernahm am 05.10.2004 den Dirigentenstab. Nur 11 Tage später hate Rudolf Daniel seinen ersten öffentlichen Auftritt, die Einweihung des neuen Kreisels in Altenritte. Akribisch, wie der neue Dirigent Stücke einübte, bleibt nur die Feststellung, dass die Verpflichtung dieses Profis das Leistungsniveau und auch die Bereitschaft Neues in das Programm aufzunehmen,  bei allen Musiker-innen spürbar steigerte. Als Dankeschön gab es jährlich eine Übungsstunde mit Garten von Rudolf Daniel und im Anschluss wurde gegrillt. 50 Jahre Volkswagenwerk, über 100.000 Besucher, Tag der offenen Tür am 14.06.2008 in Baunatal und der Musikzug zeigte sein ganzes musikalisches Können. Am 10. Juni 2007 fand auf dem Dorfplatz in Altenritte ein Sommerkonzert statt, das von der Bevölkerung äußerst positiv aufgenommen, aber bis zum heutigen Tage leider nicht wiederholt wurde.

In diesem Jahr war die Stadt Baunatal auch Ausrichter des Landesturnfestes. Im Rahmen der vielfältigen Veranstaltungen nahm der Musikzug unter dem Dirigat von Rudolf Daniel, an dem Wertungsspielen teil und erreichte 96 von 100 Punkten den ersten Platz in der Mittelstufe. Mit den Musikstücken" Neval`s Poems in fünf Sätzen" wurde der Musikzug  inoffizieller Hessenmeister. Kein weiteres der teilnehmenden Orchester konnte die vom  Musikzug erreichte Punktzahl übertreffen.

Ein musikalischer Hoch- oder besser gesagt Hörgenuss, wurde am 27.10.2008 in der Stadthalle Baunatal geboten. Die BigBand der Bundeswehr trat mit einem hochklassigen und anspruchsvollem Programm zugunsten der Jugendarbeit der Musikzüge KSV Baunatal und der Stadtkapelle Naumburg auf.

Video Konzert 2010 "Trimbeka"

Musikzug KSV Baunatal Konzert 2010_1.wmv

 50 Jahre Musikzug wurde am 24. und 25. Mai 2014 am Baunsbergsportplatz gefeiert.

Die langjährigen Dirigenten traten wieder vor die Musiker und Walter Kruse dirigierte" Gruß an Kiel", Ortwin Boenke" Sons of the brave" und Rudolf Daniel "Musik ist Trumpf"," Canto Sibanay", "Our Maestro"," Brasilia Carnaval" und "Gruß an Thüringen". Auch das Jugendorchester unter der Leitung von Nicole Mumberg präsentierte sich mit "Can you feel tonight" aus dem Musical König der Löwen und" Pirates of Carribean" und wurde von den Besuchern mit sehr viel Applaus bedacht. Ein Höhepunkt war sicherlich der Sternmarsch der teilnehmenden Musikzüge aus Eschenstruth, Großenritte, Elgershausen, Breitenbach, Vellmar, Besse, Naumburg, Wellerode, Ober- und Niederzwehren die im Anschluß zusammen vor dem Festzelt musizierten, Woodstock der Blasmusik in Baunatal, und abwechselnd im Festzelt ein Potpourri der Blasmusik boten.

Wieder gab es einen Wechsel des Dirgentenstabes. Der Abschied von den Mitgliedern des Musikzugs des KSV Baunatal fiel Dirigent Rudolf Daniel sichtlich schwer. Er bedankte sich in einer Rede bei der Unterstützung des Orchesters und gab zu, dass auch er von den Vereinsmitgliedern noch viel lernen konnte. Zehn Jahre leitete er den Musikzug und möchte sich jetzt zusammen mit seiner Frau einen Lebenstraum erfüllen, durch die Welt reisen. Während des letzten Probenabends am 09. September 2014 gab er nun den Taktstock symbolisch an seinen langjährigen Freund und Kollegen Wolfgang Rodermund weiter. Der 57-Jährige, der nach seiner Ausbildung zum Orgelbauer zur Bundeswehr ging und dann Tuba im Hauptfach studierte und seit über 10 Jahre im Musikzug mitspielt. Beim Weinfest in Oberzwehren am 13. September präsentierte sich das Orchester zum ersten Mal mit ihm als neuen Dirigenten. Doch Rudolf Daniel wird dem Verein trotz großer Reisepläne weiterhin erhalten bleiben.

Video Konzert 2018

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Ein besonderes Erlebnis war in diesem Jahr auch der Besuch des Bergwerk Merkers, die Welt des weißen Goldes in 800 Meter Tiefe, nur ohne Instrumente. 

Mit den vereinten Musikzügen aus Baunatal und Schauenburg, die Musikzüge aus Elgershausen, Breitenbach, Hoof, Eintracht Baunatal und KSV Baunatal  spielten zusammen bei den  Hessentagsumzügen im Jahr 2013  in Kassel und im Jahr 2018 in Korbach.

Hessentag 2013 | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Hessentag 2013

Video Hessentag 2018 

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Vor über 50.000 Zuschauern repräsentierte man die Stadt Baunatal am 11.09.2016 beim Festumzug anläßlich des Sachsen-Anhalt-Tages in der Partnerstadt Sangerhausen.

Der Rattenfänger von Hameln wurde am 12.11.2016 besucht. Am 13.08.2017 erprobte der Musikzug ein neues Konzept, Der Tag der Blasmusik löste das traditionelle Kuckucksfest ab. Statt Spektakel und Tanz gab es Blasmusik satt, und das nur am Sonntag. Das Konzept ist bis heute erfolgreich. Nach über 20 Jahren wurde das Outfit wieder geändert. Das dunkelgraue Jackett ersetzte das dunkelrote Jackett ein modischer rot/weißer den bunten Schlips. 35 Jahre Partnerschaft, eine Deutsch-französische Serenade fand am 12.05.2018 mit sechs Vereinen und über 200 Musiker-innen auf dem Marktplatz in Baunatal vor über 1.000 Zuhörer statt.

Video Serenade

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Am 25.08.2018 war es soweit, das Volkswagenwerk feierte seinen 60. Geburtstag und der Musikzug feierte musikalisch mit.  Ein Festival der Blasmusik, das Woodstock der Blasmusik in der Kulturhalle in Großenritte, bei den Musikfrreunden der GSV Eintracht Baunatal fand am 21.10.2018 anläßlich des 110-jährigen Geburtstages statt. Mit den Musikzügen aus der Nachbarschaft wurde gemeinsam musiziert.Über 6.000 Fans kamen am 10.08.2019 in das Parkstadion in Baunatal um in der 1. DFB-Pokalrunde das Fußballspiel KSV Baunatal- VFL Bochum zu sehen. Die Fans wurden musikalisch auf das Spiel eingestimmt. Kurzfristig, zwei Tage vor dem geplanten Konzert am 15.03.2020, musste dieses aufgrund der beginnenden Coronakrise abgesag werden.  Der Erfolg der  intensiven Probenarbeit der letzten Monate musste verschoben werden. Die letzte Übungsstunde fand am Dienstag, den 10.03.2020 statt. Der Wandertag an Christi Himmelfart und die Syltfahrt wurde abgesagt.

Restart nach der Corona Pause am 10.06.2020 mit Abstand.  Die letzte Probe fand am 10.03.2020 statt. Aufgrund der Räumlichkeiten wurde mit Registerproben im Vereinshaus gestartet.

Konzertabsage Plakat | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Konzertabsage Plakat

Und so findet aktuell der Schlagzeugunterricht statt, per Video mit dem Schlagzeuglehrer:

Videounterricht 2020 | © KSV Baunatal e.V. | Musikzug | 2020
Videounterricht 2020

Um den Musikverein zu leiten, haben sich viele Mitglieder ehrenamtlich engagiert. Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit wurden Herbert Bornemann, Heinz Dolle, Gerhard Reinhardt, August Viereck, Wilfried Wenning und Achim Hartung mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Die Verdienstnadel in Gold mit Eichenlaub, die höchste Auszeichnung für ehrenamtliche Tätigkeit im KSV Baunatal, erhielten Herbert Bornemann und Günter Siemon und Ehrenmitglied im KSV Baunatal ist seit dem Jahr 2018 Herbert Bornemann. Die silberne Ehrennadel, die höchste Auszeichnung des Hessischen Turnverbandes für ehrenamtlich und verdienstvoll Tätigkeit im Verein, erhielten Günter Siemon, Herbert Bornemann, Arnd Mumberg, Achim Hartung , Bernd Gibhardt und Gerhard Reinhardt. Träger der Ehrennadel der Stadt Baunatal sind August Viereck, Manfred Wicke, Heinz Dolle, Herbert Böhle, Günter Siemon, Herbert Bornemann, Bernd Gibhardt, Gerhard Reinhardt und Achim Hartung sowie Träger der Sportplakette in Silber der Stadt Baunatal sind Gerhard Reinhardt, Herbert Bornemann, Herbert Böhle, Achim Hartung, Arnd Mumberg,  Günter Siemon, Lothar Sinning und Wilfried Wenning. Auch Musiker-innen, die viele Jahre ihre Zeit und zwar über 25 Jahre für die Musik geopfert haben, sind mit der Ehrennadel des Hessischen Musikverbandes oder/und der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände ausgezeichnet. Neben den o.g. Musikern sind dies Thomas Lischka,Walter Kruse, Jens Bornemann, Katja Werner-Kalisch, Sabine Hartung, Katja Lukas, Dirk Püschel, Ulf Gibhardt, Ortwin Boenke, Ilka Viereck-Boenke, Dirk Siemon, Marco Böhle, Michael Engelhardt, Corinna Luttropp-Engelhardt und Torsten Kettler. Die höchste Auszeichnung des Musikzug, Ehrenmitglied/ Ehrenvorstandsmitglied  wurde vergeben an Günter Siemon, Herbert Böhle und Bernd Gibhardt.

2. LockDown seit dem 02. November 2020. Am 27. Oktober 2020  fand die letzte Übungsstunde im Vereinshaus in Altenritte statt. Covid-19- Pandemie seit Februar 2020 und jetzt im Februar 2021 ist noch die britische Mutation dazugekommen. Bis zum 15. März 2021 gelten die verschärften Bedingungen, Kontaktverbote. Eine Besserung ist aktuell nicht in Sicht. 

Nur sechs Auftritte im Jahr 2020 hatte der Musikzug :

Silberhochzeit Simon und Engelhardt, Neujahrsempfang Hauptverein KSV Baunatal, Rosenmontagsumzug in Holzhausen/Hahn, Geburtstagsständchen Dieter Kellner, Beerdigung des langjährigen 1. Vorsitzenden Wilfried Wenning. 

Desweiteren fand ein Übungswochenende und die Jahreshauptversammlung statt.

Dienstag, 22.06.2021, nach fast 8 Monaten Zwangspause fand wieder eine Übungsstunde statt. Da in den Baunataler Vereinshäusern nur eine begrenzte Zahl von Musiker-innen musizieren dürfen wurde in die Sporthalle der bks Baunatal ausgewichen.  Ab Juli 2021 fanden die Übungsstunden wieder im Vereinshaus in Altenritte statt und der Übungsbetrieb wurde mit Doodleabfrage festgehalten.  

Die COVID-19-Pandemie in Deutschland tritt als regionales Teilgeschehen des weltweiten Ausbruchs der Infektionskrankheit COVID-19 – die besonders die Atemwege befällt – auf und beruht auf Infektionen mit dem Ende 2019 neu aufgetretenen Virus SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren. Die COVID-19-Pandemie breitet sich seit Dezember 2019 von China ausgehend aus.[7][8] In Deutschland wurde der erste Fall einer Infektion am 27. Januar 2020 gemeldet.[9][10] Mit Stand 21. Februar 2021, 0:00 Uhr, meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 2.386.559 laborbestätigte SARS-CoV-2-Nachweisfälle, darunter 67.841 Todesfälle, und schätzt die Zahl der Genesenen auf ca. 2.190.600 Personen.[6][Anm. 2]Auf Basis von Infektionszahlen, weiteren Daten und Simulationsstudien analysieren Wissenschaftler die Gefahrenlage und die Wirksamkeit von Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.[11][12] Das RKI bewertete das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland am 28. Februar 2020 zunächst als „gering bis mäßig“, ab März 2020 als „hoch“ und für Risikogruppen als „sehr hoch“;[13] seit dem 11. Dezember 2020 wird die Gefährdung für die Bevölkerung insgesamt als „sehr hoch“ eingeschätzt.[14] Die Nationale Akademie der Wissenschaften legte 2020 sieben Stellungnahmen zum Umgang mit der Pandemie vor. Sie empfahl im März Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie und ab April eine vorsichtige und gezielte Öffnung von Bildungseinrichtungen und öffentlichem Leben. Im September 2020 empfahl sie für den Winter gezielte und konsequente Infektionsschutzmaßnahmen wie am Infektionsrisiko orientiertes Testen und die Einhaltung der AHA-Regeln.[15] Im Dezember folgte eine weitere Stellungnahme, die aufgrund der anhaltend vielen Todesfälle und Überlastung der Gesundheitsämter für einen harten Lockdown plädierte.[16]

Am 25. März 2020 stellte der Bundestag eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ fest.[17] Am 27. März 2020 trat das Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite in Kraft, das anschließend am 18. November 2020 angepasst und konkretisiert wurde.[18][19] Um die Pandemie einzudämmen, beschlossen Bund und Länder Mitte März 2020 weitgehende Einschränkungen für das öffentliche Leben, wie gleichzeitig auch viele andere Länder weltweit.[20][21] Seit Anfang Mai wurden einige Beschränkungen schrittweise wieder aufgehoben.[22] Aufgrund steigender positiver Corona-Testzahlen wurden Kontaktbeschränkungen und andere Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung im Oktober und November 2020 wieder verschärft.[23][24] Seit Mitte Dezember gelten wieder erhebliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Form eines sogenannten Lockdowns.[25] Maßnahmen im Gesundheitssystem zielen darauf, ausreichende Kapazitäten für die Behandlung von COVID-19-Patienten und Tests von Verdachtsfällen bereitzuhalten und zugleich den Infektionsschutz für Patienten und Personal sicherzustellen.[26] Die Bevölkerung wurde aufgerufen, durch Einhalten der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken) und andere Vorsorgemaßnahmen ihr Infektionsrisiko zu minimieren und so zugleich die Ausbreitung des Virus einzudämmen.[27] Im Herbst 2020 wurden die Regeln durch die Aufforderung zu regelmäßigem Lüften und zur Nutzung der Corona-Warn-App ergänzt.[28]

Auftritte 2021:

05.07.2021 Gemeinsam mit Musikzug GSV Eintracht Baunatal Verabschiedung Bürgermeisterin Silke Engler

28.08.2021  Geburtstagsständchen Günter Siemon 

25.09.2021 Geburtstagsständchen Nicole Mumberg

11.11.2021 Martinsumzug Kirchengemeinde Altenritte

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur in den Höfen“ der Stadt in alle sieben Ortsteilen von Baunatal, gab der Musikzug am 02. September  2021 ein Platzkonzert vor dem Vereinshaus in Altenritte. Nach der langen Corona-Pause, der letzte Auftritt fand am 10. August 2020 statt, konnte der Musikzug wieder öffentlich auftreten.

Und wieder bremst die Corona-Pandemie den Übungsbetrieb. 

RKI-Zahlen: Inzidenz erreicht mit 444,3 neuen Höchstwert – 67.125 Corona-Neuinfektionen

  • Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) über 67.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages gemeldet.
  • Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat damit nun einen neuen Höchstwert von 444,3 erreicht.
  • Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge zudem binnen 24 Stunden 303 Todesfälle verzeichnet.

27.11.2021

Das geplante Übungswochenende am 27. und 28.11.2021 und die beiden darauffolgenden Übungsstunden mussten abgesagt werden. Bis einschließlich 23.11.2021 fanden 21 Übungsstunden im Jahr 2021 statt. Ab dem 14.12.2021 dürfen nur noch max. 15 Musiker-innen am Übungsbetrieb im Vereinshaus oder im Kirchensälchen teilnehmen. Nur mit einem von der Stadt Baunatal genehmigten Hygienekonzept, kann der abgespeckte Übungsbetrieb weitergehen. Auch das geplante Konzert im März 2022 muss verschoben werden.

Konzept gemäß der Corona Schutzverordnung (CoSchuV, §16 (2a)) des Landes Hessen, gültig ab 05.12.2021, für die Wiederaufnahme der Orchesterprobe des Musikzugs des KSV Baunatal in den Räumen des Vereinshauses Altenritte, Ritterstraße.

Wir, der Musikzug des KSV Baunatal, proben regelmäßig im Vereinshaus in Baunatal-Altenritte um die Stadt Baunatal sowie den KSV Baunatal musikalisch und kulturell, auch über die Grenzen Nordhessens hinaus, zu repräsentieren. Zur Durchführung unserer Orchesterproben können wir folgende Schutz- und Hygienevorschriften erfüllen und festlegen: Die Orchesterproben finden völlig kontaktfrei statt. Jede/r Musikerin/Musiker hat ein eigenes Instrument. Der empfohlene Mindestabstand von 1,50 m ist bei einer Raumgröße von ca. 116 qm gewährleistet. Die Maße des Saales im Vereinshaus betragen in der Länge ca. 11 m und in der Breite ca. 8 m, somit ergibt sich eine Raumgröße von ca. 88 qm ohne den Bühnenteil. Die Maße der Bühne im Vereinshaus betragen in der Länge ca. 7 m und in der Breite ca. 4 m, somit ergibt sich eine zusätzliche Fläche von ca. 28 qm. Im Saal befinden sich 3 Fensterfronten mit 9 Flügeln (Höhe ca. 170 cm, Breite ca. 120 cm pro Flügel) die geöffnet werden können um die Belüftung während und nach den Proben zu gewährleisten. Lüftung: alle 20 Minuten 3-5-minütiges Stoßlüften. Die maximale Musiker*innen beträgt 15 im Saal. Die Proben werden wird für die Zeit der derzeit gültigen CoSchuV des Landes Hessen getrennt nach Instrumenten-Register durchgeführt. Somit wird durch die strikte Trennung von Blechblas- und Schlagwerkinstrumenten sowie Holzblasinstrumenten gewährleistet, dass die vorgenannte Anzahl nicht überschritten wird. Die instrumentale Belegung des größten Vereinsraumes wird auf maximal 8 Musiker*innen festgelegt. Da es sich um zwei getrennte Raumeinheiten handelt, können beide Gruppen getrennt voneinander nach folgendem Vorbild proben. Die Musikerinnen und Musiker betreten den Übungsraum / Saal einzeln und in empfohlenem Sicherheitsabstand mit OP-Maske oder FFP2-Maske auf allen Verkehrswegen des Vereinshauses Altenritte. Nach der derzeit gültigen CoSchuV (§3) des Landes Hessen wird der Zugang des Vereinshauses ausschließlich Musiker*innen gewährt, die folgende Zugangsbedingungen im Form eines Negativnachweises (2G) erfüllen: 1. einen Impfnachweis im Sinne des § 2 Nr. 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung 2. einen Genesenennachweis im Sinne des § 2 Nr. 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung Jede/r Musikerin/Musiker hat einen festen Sitzplatz während der Proben. Die Maskenpflicht am Platz entfällt nach §2 (2) Nr. 7 der aktuellen CoSchuV ausschließlich für Holz- und Blechbläser*innen. Die Schlagwerker (Schlagzeug-Register) haben die OP- oder FFP2-Maske während der gesamten Aufenthaltsdauer im Vereinshaus zu tragen. Die Sitzplätze können entsprechend der Saalgröße im Sicherheitsabstand gestellt werden ohne dass eine direkte Berührung / Kontakt zwischen den Musikern entsteht. Vor dem Gebäude steht ein Spender mit Desinfektionsmittel bereit. Die Hände werden vor Betreten des Gebäudes desinfiziert. Im Übungsraum / Saal steht Desinfektionsmittel sowie Einmaltücher bereit, um nach der Probe Notenpulte, Stühle, Türgriffe und Treppengeländer zu desinfizieren.

Zum Betreten des Saales wird nur das Treppenhaus benutzt, andere Räume, die sich im selben Gebäude befinden, haben mit dem Benutzen / Betreten des Saales nichts zu tun. Die Probenzeiten werden so aufgeteilt, dass ein normaler musikalischer Betrieb stattfinden kann, die Sicherheitsabstände eingehalten werden können und die zugelassene Personenzahl nicht überschritten wird. Die Musikerinnen und Musiker werden darauf hingewiesen, dass Personen mit Erkältungsanzeichen der Probe fernbleiben müssen. Es werden Anwesenheitslisten per Online-Tool DOODLE geführt, um im Falle einer Infektion schnellstmöglich reagieren zu können. Der Zugang wird im System entsprechend auf vorgenannte Personengrößen limitiert, sodass lediglich registrierte Musiker*innen Zugang erhalten. Die Daten werden ausschließlich für diese Zwecke verwendet und nur im Infektionsfall an das zuständige Gesundheitsamt weitergeleitet. Hierüber werden alle Musikerinnen und Musiker informiert. gez. Vorstand des Musikzugs im KSV Baunatal e. V., Altenritter Str. 37, 34225 Baunatal Baunatal, 10-12-2021 Musik ist Balsam für große und kleine Seelen. Wer ein Instrument spielt, der kann aus unserer technisierten Welt immer wieder Urlaub in das Reich der Sinne und Klänge unternehmen. Soziale Aspekte und die Geselligkeit in einer Gemeinschaft werden in unserem Verein groß geschrieben, frei nach dem Motto „Einzeln sind wir nur eine Note, zusammen sind wir ein Lied“.

18. März 2022 zwei Jahre nach dem ersten Corona-Lockdown, 297.845 bestätigte Neuinfektionen, insgesamt 18.287.986, 7-Tage-Inzidenzs liegt bei 1.706,3. So viele Infizierte wie nie zuvor. Prägende Begriffe der letzten beiden Jahre, alte und neue, von denen wir niemals erahnen konnten dass sie jemals erfunden werden: Abstand, AHA-Regel, Aerosole, Antigen-Schnelltest, Astrazeneca, Balkonkonzert, Biontech, Bund-Länder -Gipfel Moderna, Booster-Impfung, Besuchsverbot, Corona-Bonus, Corona-Leugner, Delta-Variante, Desinfektionsmittel, Digitalisierungsdefizit, Durchseuchung, Exponenzielles Wachstum, Fallzahl, Impflicht, Geisterspiele,  Hamsterkäufe, Herdenimmunität, Hochrisikogebiet, Homeoffice, Hospitalisierungsrate, Hotspot, Impfpassfälscher, Impfquote, Impfzentrum, Impfverweigerer, Infektionsschutzgesetz, Isolation, Klopapiermangel, Kontaktnachverfolgung, Kontaktsperre, Lockdown, Long Covid, Luftfilter, Maskenpflicht, Medezinische Maske, mRNH-Impfstoff, FFP2-Maske, Fünfzehn-Kilometer-Bewegungsspielraum, Mutation, Omikron, Osterruhe, PCR-Test, Quarantäne, Querdenker, Risikogebiet, RKI, R-Wert, Sieben-Tage-Inzidenz, Spaltung, Sterberate, Superspreader, Teillockdown, Testzentrum, Triage, Vereinsamung, Verzweiflung, Wuhan, Zweitimpfung, 2G, 2G plus, 3G, Fortsetzung folgt. Es  ist leider noch nicht vorbei.

Weiterhin dürfen nur max. 15 Musiker-innen im Vereinshaus eine Probe abhalten. 

  

Mit dem April kommt die Aufbruchstimmung

 

 

Shanty zum Aufwärmen: Die Blasmusiker des Musikzugs des KSV Baunatal probten in der ersten Übungsstunde nach der Zwangspause unter anderem „The Wellerman comes“. Den ersten Dienstag im April , 05.04.2022, werden die Blasmusiker des Musikzugs des KSV Baunatal http://www.ksv-baunatal.de/musikzug in bleibender Erinnerung behalten – jedenfalls diejenigen, die dabei waren: Zur zweiten Probe des Orchesters, die erste Gesamtübungsstunde fand am 29.03.2022 im Vereinshaus des Stadtteils Altenritte kamen immerhin 18 Aktive. Denen stand die Freude, nach einer langen Corona-Pause wieder spielen zu können, ins Gesicht geschrieben. Entsprechend beschwingt ging es an die ersten Stücke.
„Es sind schon wieder viele dabei“, sagt der langjährige Abteilungsleiter Dirk Siemon, der sich das Amt mit Jens Bornemann teilt. Etwa 50 Aktive zählt der Musikzug. Ganze zwei kleine Auftritte gab es im vergangenen Jahr, Festumzüge waren in der Pandemie Fehlanzeige. Proben im Ensemble waren im Omikron-Winter wegen des geforderten großen Abstands unter den Musikern nicht möglich. Hallen hat Baunatal zwar genug, die waren wegen der Ansteckungsgefahr aber geschlossen. Kontakt haben die Musiker über die Meeting-Plattform Doodle und über Skype gehalten. Proben über das Internet seien aber nie ein Thema gewesen. Einzelunterricht habe durchweg stattfinden können.
Aufgrund des Probenrückstands haben die Musiker nun zum zweiten Mal ihr traditionelles Frühlingskonzert in der Baunataler Stadthalle – nun aufs kommende Jahr – verschoben. Die Unsicherheit wegen der Pandemie sei nach wie vor groß. „Keiner weiß so recht, wohin die Reise geht“, meint Siemon.
„Trotzdem herrscht bei uns Aufbruchstimmung, auf jeden Fall“, sagt er. Und öffentliche Auftritte im Freien sind schon geplant: zum „Tag der Blasmusik“ im September, den der Musikzug einst ins Leben gerufen hat, und bei Klappstuhl-Konzerten – wie schon im Vorjahr. Negative Folgeerscheinungen wegen der Pandemie sieht Siemon momentan nicht. Man habe vor Corona finanziell gut gewirtschaftet. Die regelmäßigen, großzügigen Zuschüsse der VW-Stadt hätten sehr geholfen. „Dafür sind wir außerordentlich dankbar“, sagt der Abteilungsleiter.

Jugendorchester startet nach Ostern
Das Jugendorchester des Musikzugs ist noch im Winterschlaf. Zuletzt hatten die Jugendlichen Musik für ein Weihnachtskonzert der Gethsemane-Kirche in Baunatal aufgenommen.  Nach Ostern solle es wieder losgehen, sagt dessen Leiterin Nicole Mumberg. Sorgen um den Orchester-Nachwuchs macht sie sich nicht. „Wir holen die Kinder schon in den Kitas ab“, berichtet sie. Außerdem sei man durch Mund-zu-Mund-Propaganda gut vernetzt. Dennoch wird das Jugendorchester eine Corona-Lücke aufarbeiten müssen: Der Wechsel von der Blockflötengruppe – der Basis der Nachwuchsarbeit – zu einem Orchester tauglichen Instrument habe vielfach nicht geklappt. Die Eltern dieser Kinder hätten sich wegen der Pandemie-Unsicherheit häufig nicht dafür entscheiden können, berichtet Mumberg.

 

 

  

 

Kultur in den Höfen